Prognose gesenkt

Energieagentur geht von niedrigerer Ölnachfrage aus

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat ihre Prognosen für die mittelfristige Entwicklung der Ölnachfrage gesenkt. Grund sei die anhaltende weltweite Wirtschaftsschwäche. In der Folge rechnet die Agentur für 2013 mit einer globalen Ölnachfrage von täglich 87,90 Millionen Barrel.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Paris (ddp.djn/red) - Gegenüber der Prognose vom Dezember 2008 seien dies 3,35 Millionen Barrel weniger. Dies geht aus dem am Montag in Paris veröffentlichten mittelfristigen Ölmarktbericht hervor.

2008 hatte die weltweite Ölnachfrage 85,76 Millionen Barrel betragen. Im laufenden Jahr erwartet die IEA eine Nachfrage von 83,21 Millionen Barrel und für 2010 von 84,33 Millionen Barrel.

Grundlage der IEA-Voraussagen sind die Wachstumsprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Da sie diese jedoch für zu optimistisch hält, hat sie ein zweites Szenario mit niedrigeren Wachstumsraten entworfen. Während sie im Basisszenario aufgrund von jährlichen Wachstumsraten von mehr als vier Prozent ab 2011 zu einer Nachfrageprognose für 2014 von täglich rund 89 Millionen Barrel kommt, sind es beim pessimistischen Szenario mit Wachstumsraten von maximal drei Prozent nur knapp 85 Millionen Barrel.

Die IEA rechnet damit, dass die Förderkapazität der Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) von derzeit 34,71 Millionen Barrel bis 2013 auf täglich 35,48 Millionen Barrel steigen wird.

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