Leistungssteigerung

EnBW modernisiert Kraftwerk Altbach-Deizisau

An der Hoch- und Niederdruckturbine von HKW1 des Kraftwerks Altbach-Deizisau werden nun neue und weiterentwickelte Turbinenschaufeln mit einem höheren Wirkungsgrad eingebaut. Ohne zusätzlichen Brennstoffverbrauch können auf diese Weise so genannte "Grüne Megawatt" hinzugewonnen werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Stuttgart (red) - Erneut hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG eine Investitionsentscheidung zur Modernisierung ihres konventionellen Kraftwerkparks getroffen. Auch am EnBW Kraftwerksstandort Altbach-Deizisau soll durch eine wirkungsgradsteigernde Maßnahme die installierte technische Leistung dauerhaft erhöht werden. Ohne zusätzlichen Brennstoffverbrauch können auf diese Weise so genannte "Grüne Megawatt" hinzugewonnen werden.

Hierzu sollen an der Hoch- und Niederdruckturbine von HKW1 des Kraftwerks Altbach-Deizisau neue und weiterentwickelte Turbinenschaufeln mit einem höheren Wirkungsgrad eingebaut werden. Bei gleichem Brennstoffeinsatz werden so ein Leistungszugewinn und zugleich eine Reduzierung des spezifischen Kohlendioxid-Ausstoßes erreicht.

Mit dieser Modernisierungsmaßnahme will die EnBW ihre Aktivitäten zum Erhalt und Ausbau ihrer Kraftwerkskapazitäten konsequent fortsetzen. Neben dem Neubau von Wasserkraft-, Kohle- und Gaskraftwerken investiert die EnBW gezielt in ihre Bestandsanlagen. So wurde vor kurzem die Reaktivierung von Kraftwerksblöcken in Marbach und Walheim beschlossen. Außerdem soll auch im Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe die verfügbare Leistung erhöht werden.

"Im Fokus unserer Bemühungen steht die langfristig zuverlässige und effiziente Stromversorgung auf Basis eines ausgewogenen Erzeugungsportfolios. Hierzu leisten unsere Reaktivierungs- und Modernisierungsvorhaben an mittlerweile vier Kraftwerksstandorten ebenso wie die kürzliche Inbetriebnahme eines hochmodernen Biomassekraftwerks in Ulm einen wichtigen Beitrag. Zugleich sichern wir damit unsere Standorte in Baden-Württemberg und die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der EnBW Kraftwerke AG, Dr. Udo Brockmeier.

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