Preissteigerungen

Eltern geben deutlich mehr Geld zur Einschulung aus

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat herausgefunden, dass die Ausgaben zur Einschulung im Vergleich zu den vorherigen Jahren deutlich gestiegen sind.

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Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat herausgefunden, dass die Ausgaben zur Einschulung im Vergleich zu den vorherigen Jahren deutlich gestiegen sind. Bei der letzten solchen Analyse in 2011 war noch merklich weniger Geld ausgegeben worden.

Steigerung um fünf Prozent

Dem GfK-Bericht zufolge sind in diesem Jahr die Ausgaben zum Schulstart um fünf Prozent gestiegen, verglichen mit den Zahlen von 2011. Demnach geben Eltern hierzulande stolze 238 Euro im Schnitt für die Einschulung ihres Kindes aus. Ob die  Summe nicht nur wirklich notwendige Anschaffungen wie Mäppchen, Stifte oder Schulranzen umfasst, sondern auch kleine oder größere Geschenke, die in der Schultüte landen, haben die Marktforscher nicht mitgeteilt.

Trend zu teuren Geschenken

Gerade diese Ausgaben sind in der jüngeren Vergangenheit massiv gewachsen; ein Trend, der vor allem finanziell schwächere Eltern immer mehr unter Druck setzt. Die Zeiten, in denen nur Schulacessoires und Süßigkeiten in der Schultüte landeten, sind offenbar lange vorbei. In der aktuellen repräsentativen GfK-Studie waren im Juni 2013 rund 1200 Eltern, aber auch bereits eingeschulte Kinder, befragt worden.

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