Rechtliche Verankerung!

Elektrizitätswirtschaft: Strommarkt braucht keinen Superregulator

Die Einrichtung einer Mammutbehörde für die Überwachung von Strom, Gas, Post und Telekommunikation bezeichnete der Verband der Elektrizitätswirtschaft heute in Berlin als "wenig effizient". Die Selbstregulierung mit der Verbändevereinbarung sichere intensiven Wettbewerb und müsste nur noch rechtlich verankert werden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Im Gegensatz zum Verband der Energieabnehmer (VEA) ist der Verband der Stromversorger VDEW davon überzeugt, dass der deutsche Energiemarkt keine Regulierungsinstanz benötigt. "Die Selbstregulierung mit der Verbändevereinbarung Strom sichert intensiven Wettbewerb zwischen den 900 Stromunternehmen in Deutschland", erklärte der VDEW heute in Berlin und forderte gleichzeitig eine rechtliche Verankerung dieses Systems.

Ein Systemwechsel im fünften Wettbewerbsjahr wäre ein Rückschritt für alle Marktteilnehmer, führte der größte deutsche Branchenverband aus. "Die Erweiterung des Telekommunikations-Regulators mit bereits 2000 Mitarbeitern zu einer branchenübergreifenden Mammutbehörde für Strom, Gas, Post und Telekommunikation wäre wenig effizient und brächte hohe Bürokratiekosten," warnte VDEW-Hauptgeschäftsführer Eberhard Meller. Er bezeichnete die Verbraucher als die Gewinner des Stromwettbewerbs.

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