Statistik

Elektrizitätserzeugung 2002: Industrie und Private lieferten mehr Strom

37 Milliarden Kilowattstunden Strom haben industrielle und private Stromerzeuger im vergangenen Jahr in das Stromnetz eingespeist. Das waren etwa 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Stromversorger erzeugten in eigenen Kraftwerken mit 484 Milliarden Kilowattstunden etwa genauso viel Strom wie im Vorjahr.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Industrie und private Stromerzeuger speisten 2002 mit 37 (2001: 29) Milliarden Kilowattstunden etwa ein Viertel mehr Strom ins Netz für die allgemeine Versorgung ein als 2001. Die Stromversorger erzeugten in eigenen Kraftwerken mit 484 Milliarden Kilowattstunden etwa genauso viel Strom wie im Vorjahr. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW).

Das unerwartet deutliche Plus bei der Stromerzeugung durch Industrie und sonstige Private sei auf eine extensive Nutzung der gesetzlichen Förderung zurückzuführen. Der Strom stammt überwiegend aus Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien. Insgesamt gibt es in Deutschland gut 50 000 Anlagen, die Strom erzeugen. Anlagen der Stromversorger machen nach VDEW-Angaben zahlenmäßig etwa ein Siebtel aus.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Erneuerbare Energien

    Prognose: Kohle- und Ökostrom liegen 2018 gleichauf

    2018 wurde mehr Ökostrom produziert. Gleichzeitig ist die Stromerzeugung in Kohlekraftwerken zurückgegangen. Wie sieht der Energiemix für das laufende Jahr aus? Der BDEW hat seine Prognose bekanntgegeben.

  • Windkraft

    RWE freut sich über Gewinne von Konkurrent EON

    Bei RWE gehen die Einnahmen durch die Kohleverstromung zurück. Gleichzeitig verdient Konkurrent Eon im Ökostromgeschäft dazu. Und dennoch herrscht bei RWE deswegen gute Stimmung.

  • Strompreise

    Deutsche Außenhandelsbilanz 2002: Leichter Einfuhr-Überschuss im Strommarkt

    Deutschland hat im vergangenen Jahr mehr Strom importiert als exportiert. Die deutsche Außenhandelsbilanz im europäischen Strommarkt schloss 2002 mit einem leichten Einfuhr-Überschuss von 0,7 Milliarden Kilowattstunden. Die Strom-Einfuhren nach Deutschland stiegen 2002 um sechs Prozent auf gut 46 Milliarden Kilowattstunden.

  • Hochspannungsleitung

    B.KWK lehnt Verrechtlichung der Verbändevereinbarung wegen der Regelung für dezentrale Stromeinspeisung ab

    Ende vergangener Woche hat der Bundesrat die geplante Novelle des Energiewirtschaftsrechts in den Vermittlungsausschuss überwiesen. Auch der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung lehnt insbesondere die Verrechtlichung der Anlage 6 ab. Die Anlage regelt die Vergütung für vermiedene Netznutzungsentgelte durch dezentrale Einspeisung.

  • Strompreise

    Kraftwerk Laufenburg AG zieht Bilanz für 2002

    ...und ist zufrieden: Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im letzten Geschäftsjahr 56 Millionen Euro. Die Unternehmensgruppe, zu der die Energiedienst AG, die NaturEnergie AG sowie die Watt Deutschland GmbH gehören, will sich bald in "Energiedienst Holding AG" umbenennen.

Top