Preissteigerungen

Elbphilharmonie: Angeblich bewegt sich was

Seit einem Jahr wird darum gestritten, ob die wagemutige Dachkonstruktion des spektakulären Konzerthauses hält, was sie verspricht.

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Seit einem Jahr wird darum gestritten, ob die wagemutige Dachkonstruktion des spektakulären Konzerthauses hält, was sie verspricht. Die Kosten des Bauwerks stiegen von einstmals anvisierten 77 Millionen Euro auf nunmehr mindestens 320 Millionen Euro.

Der Weiterbau der Elbphilharmonie stagniert

Einem Bericht von NDR 90,3 zufolge ist jetzt immerhin Bewegung in die andauernde Diskussion um die Statik des Saaldaches gekommen. So habe sich Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) am Dienstag sehr zuversichtlich geäußert, ohne indes Details zu äußern. Mit einer Ausnahme: So habe der Baukonzern Hochtief, der schon einige Male Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Statik verlauten ließ, nun mit der Verstärkung der Dachträger begonnen. Von Seiten der Stadt war indes immer der Eindruck erweckt worden, alles sei ausreichend geprüft.

Die Kosten könnten noch mal explodieren

Wenn Scholz jetzt also sagt, jeder Optimismus sei berechtigt, wie der Sender weiter berichtet, so könnte sich diese Einschätzung auch auf die Kostenstruktur beziehen. Viel schlimmer kann es nicht werden, sollte man meinen, nimmt die Elbphilharmonie doch bereits in mehreren Negativ-Rankings einen der vorderen Plätze ein - etwa beim Schwarzbuch der Steuerzahler. Und doch: Die derzeit befürchteten 320 Millionen Euro könnten noch weit überschritten werden. Längst ist hinter vorgehaltener Hand von 500 Millionen die Rede - und von einer Fertigstellung des Konzerthauses in 2015, also ganze fünf Jahre später als eigentlich geplant.

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