Preissteigerungen

Einige Sparkasse-Filialen erhöhen die Gebühren

Einige Filialen der Sparkasse heben künftig ihre Preise an.

Tarife© rkolbabek / iStockphoto.com

Einige Filialen der Sparkasse heben künftig ihre Preise an. Das gilt unter anderem für die Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, bei der sich die Preise seit zehn Jahren stabil gehalten hatten. Das sollte auch Kunden anderer Banken aufhorchen lassen, denn hinter der Preissteigerung steckt ein größerer Zusammenhang.

Zu den Filialen, die bereits die Preise erhöht haben, zählen unter anderem die Sparkassen Düsseldorf, Bottrop, Solingen und Langenfeld, berichtet die Onlineausgabe des Stern.

Sparkasse erhöht Kontogebühr

Die Gebühr für das günstigste Konto bei der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde wird von zwei auf 3,90 Euro im Monat angehoben. Damit nicht genug: Auch die Papierüberweisung soll künftig 1,50 Euro kosten und selbst für eine Online-Überweisung fallen nun 15 Cent an. Bereits im Februar hatte die Postbank mit der Ankündigung einer Gebühr für Papierüberweisungen für Furore gesorgt. Von einer Kostenpauschale für Onlineüberweisungen war damals nicht die Rede. Wie aber rechtfertigt die Sparkasse-Bremervörde die Preiserhöhung?

Service oder Kohle?

Die Zinsen sind derzeit extrem niedrig. Das sind gerade für Sparkassen und Volksbanken harte Zeiten, denn mit den Einnahmen wird es schwierig, die vielen Filialen und die zahlreichen Mitarbeiter zu bezahlen. Während einige Geldhäuser reine Online-Banken sind, die wenig bis gar keine Kundenberatung anbieten, setzt die Sparkasse ebenso wie die Volksbank auf den Kundenservice und die persönliche Beratung, was ein dichtes Filialnetz voraussetzt. Ein Weg, in Zeiten niedriger Zinsen dieses Konzept fortzusetzen, ist eine Erhöhung der Gebühren. Oder aber Filialen müssten geschlossen werden. Für Verbraucher stellt sich also die Frage: Worauf legt man persönlich am meisten Wert?

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