Energie sparen

Eier kochen und färben mit Köpfchen

Eierfärben, Grüne Soße und Osterbraten: Das Osterfest steht wieder an und auch hier gibt es einige Tipps für umweltbewusste und sparsame Verbraucher. Wie erkenne ich Bio-Eier und lohnt sich ein Eierkocher wirklich? Die Energiespartipps für die Osterfeiertage verraten mehr.

Frohe Ostern© eyewave / Fotolia.com

München (red) - Eierfärben und ein leckerer Osterbraten gehören zum Osterfest einfach dazu: Kochen im Kreis der Familie macht Spaß, kostet aber auch eine Menge Energie. Vom Kauf bis zur Auswahl der Farbe kann man sowohl etwas für den Geldbeutel als auch für die Umwelt tun.

Eier lieber selber färben

Schon beim Kauf gilt es einiges zu beachten, weiß die Hertener Stadtwerke GmbH. So haben die Zahlen auf den Eiern folgende Bedeutung: Eine "0" steht für Bio-Eier und eine "1" für Hühnereier aus Freilandhaltung. Bereits gefärbte Eier hingegen stammen häufig aus schlechteren Haltungsbedingungen. Daher ist es ratsam, die Eier lieber selbst zu färben und von kleinen Bauernhöfen, Bauern- oder Wochenmärkten zu kaufen.

Eierkocher statt Wasserbad

"Verwenden Sie unbedingt einen Eierkocher statt der Herdplatte", so Verena Huber, Energieexpertin von E.ON. "Wenn Sie einen Eierkocher statt eines Kochtopfes verwenden, sparen Sie 50 Prozent Energie. Denken Sie auch daran, die Geräte regelmäßig zu entkalken, um die Lebensdauer zu erhöhen und Energie zu sparen."

Zum Topf den passenden Deckel

In der Küche gilt: Deckel drauf beim Kochen. Töpfe und Pfannen sollten genau auf die Kochplatte passen und mit dazugehörigem Deckel verwendet werden, damit die Wärme im Topf bleibt und nicht in die Luft entweicht. Zum Kochen sollte so wenig Wasser wie möglich genutzt werden. "Damit sparen Sie bis zu 50 Euro im Jahr", so Huber. Bei langen Garzeiten sei es darüber hinaus sinnvoll, einen Schnellkochtopf zu benutzen. Das spare bis zu 30 Prozent Energie und die Zubereitung dauere nur halb so lange.

Sparsames Backen

Auch beim Backen kann Energie eingespart werden. Das Vorheizen des Backofens sei nur bei sensiblen Teiggerichten wie Biskuit, Blätterteig oder Brot wirklich notwendig - benötige aber 20 Prozent mehr Strom. Bei mehr als 40 Minuten Backzeit könne der Ofen auch schon zehn Minuten vor der angegebenen Zeit ausgeschaltet und die Nachwärme genutzt werden.

Beim Färben auf die Umwelt achten

Wer Spaß am Selbstfärben hat, kann auf natürliche Materialien achten, zum Beispiel Pflanzen, Gemüse, Kräuter und Tees. Rot werden Eier etwa mit Extrakten aus Roter Bete oder Rotkohl. Blaue Eier haben in Heidelbeer- oder Holundersaft gebadet. Ein schönes Gelb erzielt man mit Kamillenblüten und Zwiebelsud, ein sattes Grün mit Matetee oder Petersiliensud. Eine andere Möglichkeit ist, dass man sich natürliche Farbstoffe in der Apotheke kauft.

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