Preissteigerungen

eBay will mehr Provision für teure Artikel

Wer bei eBay hochwertige Artikel verkauft, muss dem Online-Auktionsportal ab 13.

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Wer bei eBay hochwertige Artikel verkauft, muss dem Online-Auktionsportal ab 13. Februar mehr Provision zahlen. Die maximal mögliche Provision wird von 45 auf 75 Euro angehoben. Generell gilt ein Provisionssatz von neun Prozent. Damit schlagen die höheren Gebühren ab einem Verkaufswert von 500 Euro zu Buche. Die Höhe der Maximalprovision erreicht man bei einem Verkaufspreis von 833,98 Euro, rechnet eBay vor.

eBay will ab 13. Februar mehr Provision

Der neue Höchstsatz gilt für alle Artikel, die ab dem 13.Februar eingestellt werden. Ist also ein Artikel bereits vorher online, die Auktion endet aber erst später, gelten die alten Beträge. Immerhin sind Fahrzeuge, Sportboote und Flugzeuge nicht von der Änderung betroffen, hier gelten Sonderbedingungen. Auch künftig zahlt man für den Verkauf eines Autos maximal 54 Euro an eBay (19 Euro plus 3,5 Prozent vom Verkaufspreis). Die Gebühren für gewerbliche Verkäufer ändern sich ebenfalls nicht.

Erst 2011 hatte eBay mit einer Gebührenänderung den Unmut der Nutzer heraufbeschworen. Hier wurde der Provisionssatz auf einheitlich neun Prozent festgelegt und gleichzeitig der Höchstsatz eingeführt. Zuvor gab es eine Gebührenstaffelung mit Sockelbeträgen. Von der Änderung waren besonders Artikel mit einem Verkaufspreis ab 50 Euro betroffen.

Keine Gebühren für zusätzliche Bilder

Eine gute Nachricht gibt es immerhin auch: Ab 13. Februar entfallen die Gebühren für zusätzliche Bilder in allen Kategorien. Damit soll dem Käufer ein besserer Eindruck des Artikels vermittelt werden, was schließlich auch die Verkaufswahrscheinlichkeit erhöhen soll.

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