Mobilität

E-Scooter: Neuer US-Anbieter prescht in deutsche Städte vor

E-Scooter-Modelle gibt es in deutschen Städten bereits von mehreren Anbietern. Jetzt will auch US-Firma Bird seine Elektroroller auf den deutschen Markt bringen. Die Scooter wurden dafür an die deutschen Sicherheitsauflagen angepasst.

E-Scooter© zinkevych/ Adobe.com

Berlin - In das noch junge Geschäft mit E-Tretrollern in Deutschland steigt ein weiterer starker Player ein. Der amerikanische Anbieter Bird, der bereits in 140 Städten weltweit aktiv ist, startet an diesem Montag in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München. Zunächst sollen jeweils 100 Scooter auf die Straßen der fünf Städte kommen, sagte der für das Geschäft in Europa zuständige Bird-Manager Patrick Studener. Weitere Städte sollen "in Kürze" folgen.

E-Scooter werden wegen deutscher Sicherheitsauflagen umgebaut

Die Firma aus Kalifornien modifizierte für Deutschland ihr E-Tretroller-Modell aus eigener Entwicklung, um die strengeren Sicherheitsauflagen wie etwa zwei Handbremsen zu erfüllen. Die Fahrzeuge sollen mit einer Batterieladung rund 50 Kilometer zurücklegen können. Bird rechnet für die Scooter mit einer Lebensdauer von eineinhalb bis zwei Jahren im Sharing-Betrieb. Die Firma experimentiert unter anderem in San Francisco und Barcelona auch mit der Möglichkeit für Nutzer, die E-Tretroller auf monatlicher Basis zu mieten. Insgesamt hat Bird mehrere Hunderttausend Fahrzeuge im Einsatz.

Firma Bird wurde von Uber-Manager gegründet

Bird wurde vor rund zwei Jahren von einem früheren Manager der Fahrdienst-Vermittler Lyft und Uber, Travis VanderZanden, gegründet. Die Firma mit Sitz in Santa Monica wurde in der jüngsten Finanzierungsrunde laut Medienberichten mit 2,5 Milliarden US-Dollar (2,26 Milliarden Euro) bewertet.

In Deutschland waren E-Tretroller erst im Juni zugelassen worden. Im Markt sind bereits mehrere Vermiet-Anbieter wie Circ, Tier, Voi sowie der amerikanische Bird-Rivale Lime aktiv.

Quelle: DPA

Top