Bilanz 2003

DREWAG-Gründung: Richtige Entscheidung getroffen

Der Dresdner Stromversorger DREWAG hat im vergangenen Geschäftsjahr etwa 2.262 Gigawattstunden Strom abgesetzt und auch beim Gasabsatz wurde um gut vier Prozent zugelegt. Damit stieg der Umsatz um 5,1 Prozent auf über 500 Millionen Euro, die Stadt Dresden bekommt davon knapp 25 Millionen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Dresden (red) - Obwohl die Gründung des Dresdner Energieversorgers DREWAG 1997 nicht unumstritten war, hätte sie sich als richtige Entscheidung erwiesen. Dies bilanzierte der Regionalversorger gestern in Dresden bei der Vorstellung der Bilanz 2003.

Der Stromabsatz lag mit 2.262 Gigawattstunden deutlich über dem Vorjahreswert (2.207 Gigawattstunden). Der Zuwachs ist durch den stärkeren Stromverbrauch während der Sommermonate aufgrund Klimatisierung begründet, vor allem aber durch den Zugewinn von Kunden außerhalb des DREWAG-Netzgebietes, u.a. die Deutsche Bahn AG, die Max-Planck-Gesellschaft und Philipp Morris.

Sowohl bei der Fernwärme als auch beim Erdgas konnte aufgrund der kalten Witterung am Jahresbeginn und dem kälteren Monat Oktober ein Absatzplus erreicht werden. Dabei lag der Fernwärmeabsatz bei 1.781 Gigawattstunden und damit um vier Prozent über dem Vorjahreswert, der Erdgasabsatz erhöhte sich um fünf Prozent und erreichte 2.632 Gigawattstunden.

Der Umsatz konnte um 5,1 Prozent auf über 500 Millionen Euro gesteigert werden. Die Gesellschafter erhalten für das Jahr 2003 eine Ergebnisabführung in Höhe von 45 Millionen Euro. Das bedeutet für die Landeshauptstadt Dresden einen Gewinnanteil in Höhe von knapp 25 Millionen Euro.

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