Begrenzte Laufzeit

Diese Energieausweise sollten 2018 erneuert werden

Zum Jahreswechsel werden wieder ältere Energieausweise für bestimmte Wohngebäude ungültig. Wer vermieten oder verkaufen will, sollte im Blick haben, dass er den Energieausweis eventuell erneuern lassen muss.

Energieausweis© Gina Sanders /Fotolia.com

Stuttgart - Die ersten Energieausweise für Wohngebäude werden ungültig. Das Dokument hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Hausbesitzer sollten das im Auge haben, denn wenn sie ein Haus oder einzelne Wohnungen neu vermieten oder verkaufen wollen, müssen sie Interessenten das Dokument bei der Besichtigung vorlegen.

Alte Gebäude brauchen seit 2008 einen Energieausweis

Betroffen sind zum einen Dokumente für Gebäude, die vor 1966 errichtet wurden. Für sie ist seit Mitte 2008 ein Energieausweis verpflichtend - folglich betrifft sie das Ablaufen der zehnjährigen Gültigkeit. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Erste Energieausweise sind bereits abgelaufen

Die zweite betroffene Gruppe sind Gebäude, die seit 1. Oktober 2007 neu gebaut oder modernisiert wurden. Für sie ist seither ebenfalls ein Energieausweis verpflichtend, und die ersten Dokumente sind bereits seit Oktober abgelaufen.

Quelle: DPA

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromtarife

    Energieausweis: Recht auf Einsicht, aber nicht auf Kopie

    Seit dem 1. Juli 2008 sind Vermieter älterer Häuser verpflichtet, neuen Mietern einen Energieausweis vorzulegen. Damit erhält der künftige Wohnungsnutzer wertvolle Infos über den energetischen Zustand des Hauses und damit über die Höhe der zu erwartenden Betriebskosten. Bestandsmieter haben jedoch keinen Anspruch auf Einsicht in den Energieausweis.

  • Stromtarife

    Expertenanhörung zum Energiesparen: Zu wenig genutzt

    Energiesparen ist trotz steigender Kosten für Strom und Heizung für viele Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen immer noch kein Thema. Zu dieser Einschätzung kamen Fachleute bei einer Anhörung zu den Folgen steigender Energiepreise im Düsseldorfer Landtag.

Top