Statistik

Die Top Five der Schäden im Haus

Teure Schadensfälle im Haushalt gehören zu den Alpträumen eines jeden Mieters. Das Risiko, selbst betroffen zu sein, ist hoch: Jeder zweite Deutsche wurde schon einmal Opfer von kleineren und größeren Haushaltskatastrophen. Das häufigste Ärgernis ist der Wasserschaden; jeder Dritte musste sich damit schon herumplagen.

28.08.2012, 17:07 Uhr
Haus© Spectral-Design / Fotolia.com

Berlin (red) - Die große Mehrheit der Deutschen geht auf Nummer sicher und schützt sich durch eine Hausratsversicherung vor den immensen Kosten im Unglücksfall. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Umfrage von ImmobilienScout24 unter 1.020 Teilnehmern hervor.

Schäden in den eigenen vier Wänden sind nicht nur kostspielig, sondern auch zeit- und nervenraubend. Die Hälfte aller Befragten musste selbst schon ein- oder mehrmals diese unschöne Erfahrung machen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Wasserschäden. 30 Prozent aller Deutschen mussten in der Vergangenheit bereits gegen "Überschwemmungen" durch Rohrbrüche, ausgelaufene Waschmaschinen oder Ähnliches ankämpfen. Schadensfall Nummer zwei ist der Schimmelbefall (13 Prozent), gefolgt von defekten Heizungen (12 Prozent) und Unwetterschäden (12 Prozent), die zu kaputten Fenstern, Dachschäden oder vollgelaufenen Kellern führten. Unwetterschäden und Risse in den Wänden vervollständigen die Top Five.

Versichert sind nur gut zwei Drittel

Dieser beunruhigenden Schadensstatistik entsprechend ist das Risikobewusstsein der Bundesbürger hoch. Ganze 70 Prozent der Umfrageteilnehmer haben eine Hausratversicherung abgeschlossen, die im Notfall die Kosten übernimmt. Vor allem die Generation der 50- bis 65-Jährigen nimmt die zusätzliche Ausgabe für die Versicherung in Kauf (77 Prozent), um dafür ein Stück sorgenfreier zu leben.

Neben dem Versicherungsschutz kommen auch altbekannte Haushaltsweisheiten als Vorsichtsmaßnahmen zum Einsatz: Nahezu zwei Drittel der Deutschen (61 Prozent) lüften mehrmals täglich, um Schimmelbildung vorzubeugen. Fast jeder zweite Befragte (46 Prozent) gab an, alle Stecker zu ziehen, wenn er längere Zeit sein Zuhause verlässt. Und 38 Prozent stellen dann sogar das Wasser ab. Frauen sind dabei durchweg etwas vorsichtiger und mehr um Schutz bedacht als Männer.

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