Umfrage

Deutschen ist mobiles Bezahlen zu unsicher

Einer aktuellen Umfrage zufolge hält die Mehrheit der Deutschen mobiles Bezahlen für unsicher. Über 40 Prozent wollen nicht mit dem Smartphone bezahlen. Erst 13 Prozent der Bürger nutzt kontaktlose Bezahlverfahren, etwa über Apps.

bezahlen© Artur Marciniec / Fotolia.com

Hamburg (AFP/red) - Viele deutsche Verbraucher stehen mobilem und kontaktlosem Bezahlen skeptisch gegenüber. Lediglich 13 Prozent der Bürger nutzen Apps oder die Kreditkarte zum kontaktlosen Bezahlen, wie aus einer Umfrage der Targobank hervorgeht. Während ein Viertel der Befragten sich vorstellen kann, die Technologie in Zukunft zu nutzen, lehnen über 40 Prozent sie ab.

Banking-Apps von Fremdanbietern? Lieber nicht

Demnach haben deutsche Bankkunden vor allem Bedenken bei bankfremden Apps wie Google Wallet oder Yapital - fast drei Viertel halten sie für unsicher. Aber auch mobile Zahlmethoden von Banken stoßen demnach auf Skepsis: 55 Prozent der Deutschen haben bei bankeigenen Apps oder mobilen Seiten Bedenken.

Bedenken beim Online-Banking

Beim Online-Banking beschleicht viele Kunden ebenfalls ein mulmiges Gefühl, wie aus der Umfrage hervorgeht. Jeder fünfte Befragte hat demnach schon einmal eine Transaktion wegen Sicherheitsbedenken abgebrochen. An der Umfrage nahmen nach Angaben der Targobank 1000 Menschen teil.

Näheres zu Google Wallet und Yapital

Google Wallet ist ein elektronisches Zahlungsverfahren des US-Internetgiganten. Kunden können es in Online-Shops benutzen oder für App-Käufe auf Googles Plattform Play. In den USA kann damit auch schon im stationären Handel gezahlt werden. Apps wie Yapital ermöglichen es Kunden auch in Deutschland schon heute, im Geschäft mit dem Smartphone zu zahlen. Mit Diensten wie Girogo können Kunden kontaktlos per EC- oder Kreditkarte zahlen. Dafür müssen sie die Karte an ein spezielles Terminal bei teilnehmenden Händlern halten.

Quelle: AFP

Das könnte Sie auch interessieren
  • Online-Shopping

    Online mit Kreditkarte zahlen wird aufwendiger

    Wer beim Online-Shopping mit Kreditkarte bezahlt, muss ab September ein weiteres Sicherheitsmerkmal nutzen. Neben den Kartendaten muss man eine TAN, ein Passwort oder einen Fingerabdruck angeben. Warum die Umsetzung so schwierig ist.

  • Online-Shopping

    Allianz startet mit eigener Bezahl-App durch

    Die Allianz will mit einer eigenen Handy-App auch Verbraucher erreichen, die nicht zu den Versicherungskunden des Unternehmens zählen. Mit der App können Nutzer ähnlich wie mit Apple Pay oder Google Pay mit dem Smartphone bezahlen.

  • Bezahlen per Handy

    Mobiles Bezahlen: Wer macht das Rennen?

    Neben "MyWallet" von der Telekom gibt es inzwischen eine Vielzahl von Lösungen zum mobilen, kontaktlosen Bezahlen. Mit Apple Pay tritt zudem ein neuer Konkurrent auf den Plan. Wer das Rennen in dem komplizierten Geschäft machen wird, bleibt abzuwarten.

  • Online-Banking

    Tan-Generator sicherer als mTan-Verfahren

    Verbraucherschützer und das Bundeskriminalamt (BKA) warnen vor Betrug beim Onlinebanking per Handy mit mobilen Einmalpasswörtern, den sogenannten mTans. Sicherer seien Tan-Generatoren, obwohl es auch hier nur eine Frage der Zeit sei, bis das Verfahren ebenfalls angegriffen werde.

  • Lebenshaltungskosten

    PayPal: Bezahlen mit Gesichtserkennung

    PayPal lässt Kunden mit ihrem Gesicht bezahlen: Der Händler erkennt den Besucher an einem Foto, die Geldbörse kann in der Tasche bleiben. Abgerechnet wird wie gewohnt über das Konto bei der ebay-Tochter.

Top