Preissteigerungen

Carsharing-Anbieter erhöhen die Preise

Die Carsharing-Ableger von BMW und Daimler erhöhen in den kommenden Wochen ihre Preise.

05.03.2013, 09:00 Uhr
Autos© Gudellaphoto / Fotolia.com

Die Carsharing-Ableger von BMW und Daimler erhöhen in den kommenden Wochen ihre Preise. Sowohl bei DriveNow als auch bei Car2go müssen Nutzer künftig tiefer in die Tasche greifen. Insbesondere steigende Kosten für Benzin, Steuern, Versicherung und Parkgebühren innerhalb der Geschäftsgebiete seien für die Preisanpassungen verantwortlich.

car2go erhöht ab 1. April

Wie so oft bei ähnlichen Bekanntmachungen heißt es auch hier, man habe keine Wahl für die Preiserhöhungen, wolle man den Service in der gewohnten Form beibehalten. Bei car2go sollen vor allem diejenigen Preise angehoben werden, die nicht Kurzzeit-Mietmodelle betreffen. Dort greift die nun angekündigte Preiserhöhung zum 1. April; ab dann kostet beispielsweise die Tagesmiete statt bisher 39 Euro deutlich mehr, und zwar 59 Euro. Allerdings seien künftig 50 gefahrene Kilometer inklusive und nicht mehr nur 20. Die neuen Preise sollen deutschlandweit einheitlich gelten.

DriveNow mit neuen Tarifen ab 15. März

Bei DriveNow greifen die Preiserhöhungen schon ab 15. März, dann wird es zwei neue Tarife geben. Insgesamt sind die Tarifmodelle recht kompliziert - es gibt künftig einen Flexi-Tarif und einen Spar-Tarif, wobei sich die Tarife je nach Fahrzeugmodell noch einmal unterscheiden. Die angekündigten Änderungen haben zu teils erheblichem Unmut unter den Nutzern geführt, weshalb DriveNow darauf hinweist, dass sich die wirtschaftlichen Randbedingungen (etwa Benzinpreise, Versicherung, Parkgebühren) seit dem Start des Unternehmens in 2011 so stark verändert hätten, dass eine solche Anpassung des Tarifmodells unausweichlich gewesen sei. Deshalb hätten die alten Minutenpakete, bei denen sich jeder Kunde, egal ob Viel- oder Wenigfahrer, einen Minutenpreis von 24 Cent sichern konnte, nicht fortgeführt werden können.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Benzinpreise

    Benzinpreise ziehen wieder an

    In den letzten Wochen erlebten die Diesel- und Benzinpreise eine Talfahrt, deren Tiefpunkt Ende April erreicht war. Jetzt geht es allmählich wieder nach oben, wie der ADAC berichtet. Benzin ist jetzt wieder so teuer wie zuletzt Mitte März.

  • Sprit-Preise

    ADAC: Schwankungen der Spritpreise werden größer

    Die Spritpreise werden einer Untersuchung des ADAC zufolge nicht nur häufiger im Tagesverlauf erhöht als noch vor einigen Jahren. Demnach wird auch die Preisschere zunehmend größer. Im Tagesverlauf ergibt sich so im Schnitt ein Preisunterschied von 11 Cent.

  • Sprit-Preise

    Aral hat wegen hoher Benzinpreise zu knapsen

    Marktführer Aral verdient wegen der hohen Benzinpreise nicht etwa mehr, sondern weniger: Im vergangenen Jahr hat die blau-weiße Tankstellenkette merklich weniger Benzin verkauft als im Jahr zuvor.

  • KFZ

    Preiserhöhung: Kfz-Versicherung jetzt noch kündigen

    Für viele wird 2013 die Kfz-Versicherung teurer und manche denken über einen Wechsel nach.

  • Tankstelle

    Die Spritpreise ziehen wieder an

    Nach einer kurzen Erholungsphase ist erneut ein Preisanstieg an den Zapfsäulen zu verzeichnen.

Alle Tarif- und Preisangaben brutto. Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen. Beachten Sie Preise und AGB der Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.

Cookie-Einstellungen

Top