Preissteigerungen

Bußgelder in Österreich steigen ab Juli

Wer nach Österreich in den Urlaub fährt, muss sich ab 1.

Geld ausgeben© Peter Atkins / Fotolia.com

Wer nach Österreich in den Urlaub fährt, muss sich ab 1. Juli auf höhere Bußgelder gefasst machen. Dabei werden vor allem kleinere Vergehen härter geahndet als bisher. Wer beispielsweise falsch parkt oder geblitzt wird, muss künftig mehr zahlen, wie der ADAC berichtet.

Höhere Bußgelder für Falschparker

Ab. 1. Juli werde der Strafrahmen für sogenannte Organmandate von 36 auf 90 Euro erhöht. Hierunter fallen meist Falschparker, die an Ort und Stelle bezahlen müssen. Auch "Anonymverfügungen" werden teurer. Diese werden nach Verstößen ausgestellt, die durch automatische Verkehrsüberwachungssysteme festgestellt werden, also beispielsweise Geschwindigkeitsmesser. Hier steigt der Maximalbetrag, der verhängt werden kann, von 220 auf 365 Euro.

Urlauber sind nicht vor Strafen sicher

Anders als in Deutschland gibt es in Österreich laut ADAC keinen einheitlichen Bußgeldkatalog. Die Polizei kann vieles nach eigenem Ermessen entscheiden, so lange es sich in einem bestimmten Strafrahmen bewegt. Der Automobilclub warnt außerdem davor, Knöllchen aus Österreich einfach wegzuwerfen. Bußgelder könnten schon ab einem Betrag von 25 Euro auch in Deutschland eingetrieben werden.

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