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Bury zieht positive Zwischenbilanz der Initiative "Internet für alle"

Staatsminister Bury zieht positive Zwischenbilanz der Regierungsinitiative auf der CeBIT in Hannover.

Mann Laptop© Crashoran / Fotolia.com
Ungeachtet turbulenter Finanzmärkte zeige die Computermesse CeBIT einmal mehr, dass die Informations- und Kommunikationstechnologie als Wachstumsmotor die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend voranbringe. Das erklärte Staatsminister Hans Martin Bury am heutigen Freitag in Hannover. Er zog damit eine positive Zwischenbilanz des Zehn-Schritte-Programms "Internet für alle" der Bundesregierung.

Das Programm "Zehn Schritte auf dem Weg in die Wissens- und Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts" hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder am 18. September 2000 in Hannover beim D 21-Kongress auf der Expo vorgestellt. 90 Prozent aller Schulen in Deutschland seien online. Bis Mitte dieses Jahres, früher als geplant, werde mit Hilfe der Wirtschaft das Ziel, alle Schulen ans Netz bringen, erreicht.

Die Initiative, Arbeitslosen durch Internet-Zertifikate neue Beschäftigungschancen zu eröffnen, sei ebenfalls hervorragend aufgenommen worden, sagte Bury. Über 50.000 Teilnehmer haben auf diese Weise ihre Qualifikation erhöht. Das nächstes Ziel sei die Einrichtung von Internet-Centern in allen Arbeitsämtern flächendeckend bis Ende 2002.

Die Zahl der Ausbildungsplätze in den IT- und Medienberufen übersteige bereits jetzt deutlich die von der Wirtschaft für das Jahr 2002 zugesagte Anzahl von 40.000. Zusätzliche 20.000, insgesamt also 60.000 Ausbildungsplätze, in diesen Berufen sollen bis 2003 bereitgestellt werden. Die Ausstattung aller öffentlichen Bibliotheken mit mehr als zehn Stunden Öffnungszeit mit Medienecken, sei ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, eine Spaltung der Gesellschaft in "User" und "Loser" zu verhindern. Damit seien zwei Drittel aller öffentlichen Büchereien am Netz.

Bis Mitte 2001 solle die angekündigte Modernisierung der gesetzlichen Rahmenbedingungen umgesetzt sein. Schon jetzt nehme Deutschland in diesem Bereich einen Spitzenplatz ein. Mit den Gesetzen über die Rahmenbedingungen für die elektronische Signatur und den elektronischen Geschäftsverkehr, der Abschaffung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung baue die Bundesregierung die führende Position Deutschlands auf diesem Gebiet weiter aus, sagte Bury abschließend.

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