Preissteigerungen

Bücher sind zwei Prozent teurer geworden

Bücher sind im Jahr 2013 zum zweiten Mal in Folge teurer gewesen als im Vorjahr.

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Bücher sind im Jahr 2013 zum zweiten Mal in Folge teurer gewesen als im Vorjahr. Einer Analyse des Buchgroßhändlers KNV (Koch, Neff & Volckmar GmbH) zufolge kostete ein ausgeliefertes Buch im Durchschnitt 14,85 Euro und damit zwei Prozent mehr als 2012. In die Auswertung werden alle Titel aus allen Warengruppen mit einbezogen. KNV beobachtet die Entwicklung der Preise bereits seit den 1990er Jahren.

Bücher sind wieder teurer geworden

Vergleicht man den Buchmarkt mit der allgemeinen Teuerungsrate, stellt man fest, dass der Lesestoff etwas stärker im Preis angestiegen ist. Das Statistische Bundesamt geht von einer Inflationsrate von etwa 1,5 Prozent für 2013 aus. Einen höheren Preisanstieg bei Büchern verzeichnete man lediglich 1994, damals betrug die Steigerung 3,5 Prozent. KNV-Einkaufsleiter Markus Fels sagte dem Börsenblatt zufolge, die Entwicklung ziele in die richtige Richtung, dürfe aber gern noch weitergehen. Das kleine Plus beim Preis könne die Kostensteigerungen noch nicht abfedern.

Fakten zur Buchpreisentwicklung

  • Die Entwicklung ist bei Taschenbüchern und Hardcovern ganz ähnlich.
  • Bücher waren 2002 im Durchschnitt am teuersten, nämlich mit 15,62 Euro pro Stück.
  • Zuletzt kostete ein Buch 2007 mehr als heute (15,08 Euro).
  • Gebundene Bücher kosten mittlerweile oft mehr als 20 Euro.
  • Verlage bleiben beim Taschenbuch gern knapp unter der 10-Euro-Grenze.
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