Preissteigerungen

Brot und Brötchen werden teurer

Gestiegene Rohstoff- und Energiepreise machten eine Preiserhöhung von Backwaren unausweichlich, so der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, Peter Becker, bei der Vorstellung der aktuellen Strukturdaten am 10.

Brotpreise© Ray / Fotolia.com

Gestiegene Rohstoff- und Energiepreise machten eine Preiserhöhung von Backwaren unausweichlich, so der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, Peter Becker, bei der Vorstellung der aktuellen Strukturdaten am 10. April in Berlin. Doch es gab auch gute Nachrichten vom Verband.

Bäckereien sind Marktführer im Außer-Haus-Verzehr

Trotz des gestiegenen Wettbewerbs habe das Bäckerhandwerk in den vergangenen fünf Jahren ein leichtes Umsatzplus von zwei Prozent verzeichnen können - jedoch sind die Zahlen von 2012 etwas niedriger als die von 2011. Manche Läden hätten zwar wegen des gestiegenen Wettbewerbsdrucks - etwa durch das Aufstellen von Backautomaten bei vielen Discountern - schließen müssen, jedoch sei der Umsatz und die Angestelltenzahl pro Betrieb gestiegen, so Becker. Was der Branche zugute komme, sei wiederum die steigende Zahl von Single-Haushalten. So hätten die deutschen Bäckereien ihre Marktführerschaft beim Außer-Haus-Verzehr verteidigen können - noch vor den Fastfood-Ketten.

Verbraucher müssen mit höheren Brötchenpreisen rechnen

Gleichwohl habe die Branche vor allem wegen der gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise zu kämpfen. Deshalb sei eine "leichte Preiserhöhung" bei Backwaren in naher Zukunft wahrscheinlich, so Becker. Der Branchenpräsident nannte indes eine weitere offene Baustelle, die für viele Handwerksbetriebe problematisch sei: die sinkende Zahl an Auszubildenden. Um diesem Trend entgegenzuwirken, wurde eine Kampagne unter anderem über Facebook gestartet: "Back dir deine Zukunft!".

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