Preissteigerungen

BND-Neubau könnte über eine Milliarde Euro kosten

Der Bundesnachrichtendienst (BND) verursacht seit einiger Zeit Schlagzeilen.

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Der Bundesnachrichtendienst (BND) verursacht seit einiger Zeit Schlagzeilen. Darin geht es um die neue Unterkunft der Geheimdienstmitarbeiter und um den Steuerzahler, der für diese immer mehr bezahlen soll. Die Kosten für die neue Zentrale sind laut Spiegel Online nun erneut erheblich gestiegen.

BND-Zentrale sollte 720 Millionen Euro kosten

Rund sieben Jahre sind seit Baubeginn an der Berliner Chausseestraße bereits vergangen. Seitdem ereilt den Bundesbürger immer wieder Nachricht über einen erneuten Kostenanstieg: Waren es zu Baubeginn noch 720 Millionen Euro, lagen die letzten Einschätzungen des BND bei 912 Millionen Euro. Aber damit scheinbar nicht genug. In einem internen Bericht der Regierung ist der Zeitung zufolge die Rede von einer Summe von 1034,45 Millionen Euro.

Weitere Kostenrisiken vorhanden

"Dringend erforderliche Terminsicherungsvereinbarungen mit den ausführenden Firmen" sind darin als Hauptursache für den Kostenanstieg aufgeführt, so der "Spiegel". "Weitere Kostenrisiken" seien vorhanden, weshalb auch mit einer "Risikovorsorge" in Höhe von bis zu 23 Millionen Euro kalkuliert werde. Bis Ende 2016 soll das Gelände fertig gestellt sein. Es umfasst insgesamt 260.000 Quadratmeter. Für die 5.200 Räume werden 135.000 Kubikmeter Beton, 20.000 Tonnen Stahl, 20.000 Kilometer Glasfaserkabel und 10.000 Kilometer Kupferkabel verbaut.

Erst sechseinhalb Jahre nach Baubeginn gingen die ersten Mitarbeiter in der neuen Geheimdienstzentrale an die Arbeit. Noch weitere 4.000 aus Zweigstellen sollen in den kommenden Jahren folgen.

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