Smartphone-Sicherheit

BlackBerry könnte in deutsche Behörden einziehen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und weitere Geheimnisträger in Ministerien und Bundesbehörden erhalten ab Mitte des Jahres neue Hochsicherheitshandys. Neben Smartphones von Samsung könnte auch BlackBerry eine Chance bekommen.

04.03.2013, 09:30 Uhr
Blackberry© Pavel Davidenko / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" erhielten die Telekom-Tochter T-Systems und der Düsseldorfer Sicherheitsspezialist Secusmart vom zuständigen Beschaffungsamt den Zuschlag für einen entsprechenden Rahmenvertrag.

Secusmart bestätigte am Sonntag, dass eine mobile Hochsicherheitslösung des Unternehmens für die verschlüsselte Kommunikation der deutschen Bundesregierung ausgewählt worden war.

10.000 neue, sichere Smartphones

Insgesamt soll die Bundesregierung dem Bericht zufolge rund 10.000 neue Geräte erhalten. Mit den neuen Smartphones soll es erstmals möglich sein, sowohl Telefonate als auch E-Mails zu verschlüsseln - bislang waren dafür jeweils verschiedene Handys nötig. Zusätzlich können aber auch gängige Smartphone-Anwendungen wie Facebook oder Twitter genutzt werden, die bislang aus Sicherheitsgründen gesperrt waren.

Chance für BlackBerry-Comeback

Als mögliche Geräte kommen Samsung Galaxy S2 oder S3 in Betracht oder auch die neue BlackBerry-Generation. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte in der Vergangenheit wenig Vertrauen in BlackBerry gehabt, weil die Daten über ausländische Server liefen. Mit der neuen Netzwerkstruktur und dem BlackBerry Z10 könnte das Unternehmen nun noch eine Chance bekommen.

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