Preissteigerungen

Berliner Schulessen wird über 30 Prozent teurer

Das Schulessen in den zahlreichen Berliner Ganztagsschulen wird teurer.

Geld ausgeben© Peter Atkins / Fotolia.com

Das Schulessen in den zahlreichen Berliner Ganztagsschulen wird teurer. Der Festpreis für ein Essen in der Schulkantine steigt von 1,99 Euro auf 3,25 Euro, also um deutlich mehr als ein Drittel. Für die Grundschüler will der Senat immerhin die Zuschüsse fast verdoppeln. Da die Eltern rund 70 Prozent der Kosten tragen, wird der Monatsbetrag für ein Grundschulkind von 23 auf 37 Euro steigen. Sekundarschüler bekommen weiterhin keine finanziellen Hilfen, für Oberschüler werden damit rund 52 Euro fällig, wie unter anderem die Berliner Umschau berichtet.

Schulessen soll qualitativ besser werden

Der Anpassung ging eine lange Diskussion um die Qualität der Verpflegung in den Schulen voran. Durch die steigenden Lebensmittelpreise wollten sich auch die Caterer nicht mehr mit den bisher erhaltenen Beträgen zufrieden geben und einige kündigten bereits ihre Aufträge. Mit anderen Lieferanten waren wiederum die Eltern nicht zufrieden. Nun soll der Mehrbetrag es richten. Entschieden wird über Lieferanten und Speisen durch Essensausschüsse, in denen Eltern, Lehrer und Schüler sitzen. Die Ausschüsse sollen das Essen dann auch überwachen. Wie die Verpflegung auf diesem Wege konkret aussehen wird und ob die Qualität wirklich steigt, das bleibt noch abzuwarten. Viele der Eltern hatten sich verstärkt regionale Produkte auf den Tellern ihrer Kinder gewünscht.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Hochspannungsleitung

    Kritik an geplanter Strompreiserhöhung durch RWE und E.ON

    Die Energiekonzerne E.ON und RWE planen einem Bericht der "Berliner Zeitung" zufolge zum Jahreswechsel Strompreiserhöhungen. In diesen Tagen werden laut "BZ" nahezu alle regionalen Versorgungstöchter der beiden Konzerne die Genehmigung für Tariferhöhungen zum 1. Januar beantragen.

  • Strompreise

    Ruhrgas und Wingas planen kräftige Gaspreiserhöhung

    Einem Bericht der "Berliner Zeitung" zufolge, wollen Ruhrgas und Wingas die Großhandelspreise zum Jahreswechsel um mindestens 12 bzw. 15 Prozent erhöhen. Branchenbeobachter erwarten jedoch, dass sich der Preissprung nicht in voller Höhe auf die Endverbraucher durchschlagen wird.

  • Stromtarife

    Anhaltende Strompreisdiskussion: VDEW mahnt zu mehr Sachlichkeit / EnBW legt eigenes Regulierungsmodell vor

    Kein Tag ohne neue Äußerungen zum Strompreisdebakel in Deutschland: Während Clement von einer baldigen Einigung ausgeht, reagierte E.ON-Chef Bernotat in der FAZ fast beleidigt. Die EnBW legte ein eigenes Regulierungsmodell vor und der VDEW mahnt zu mehr Sachlichkeit. Wirtschaftsexperten sehen ein akutes Konjunkturrisiko.

Alle Tarif- und Preisangaben brutto. Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen. Beachten Sie Preise und AGB der Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.
Top