Preissteigerungen

Berlin plant offenbar höhere Preise für die Müllabfuhr

In der Hauptstadt werden laut einem Bericht der "Berliner Morgenpost" vom vergangenen Freitag wahrscheinlich zum 1.

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In der Hauptstadt werden laut einem Bericht der "Berliner Morgenpost" vom vergangenen Freitag wahrscheinlich zum 1. Januar die Preise für die Müllabfuhr angehoben. Zu diesem Zeitpunkt sei eine Gebührenerhöhung um vier Prozent geplant, so der Bericht. Eine Sprecherin der Berliner Stadtreinigung habe entsprechende Pläne bestätigt, diese seien bei der Senatsverwaltung zur Prüfung eingereicht worden.

Begründung: Gestiegene Energiekosten

Die Stadtreinigung habe als Grund für die geplante Preiserhöhung  vor allem die extrem gestiegenen Kosten für Energie, aber auch für die Löhne genannt. Nicht zuletzt müsse auch der geplante Ausbau des Abfallentsorgungssystems in der Stadt eingerechnet werden, auch das schlage in der Bilanz zu Buche. Die Bürger müssen ab Januar dann wohl tiefer in die Tasche greifen, voraussichtlich für eine 120-Liter-Tonne (Restmüll) statt bislang knapp 77 Euro dann knapp 82 Euro im Quartal zahlen.

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