ADAC

Benzinpreise schwankten im August enorm

Der ADAC hat die Benzinpreise für den August 2011 genauer unter die Lupe genommen. Das überraschende Ergebnis lautet, dass innerhalb eines Monats die Preisunterschiede teilweise bei mehr als zehn Cent lagen. Daher die Empfehlung, die Preisentwicklung genauer zu beobachten.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

München (red) - Laut ADAC mussten Autofahrer im August an der Tankstelle nicht so tief in die Tasche greifen wie im Juli. Die niedrigeren Rohölpreise hatten für eine leichte Entlastung gesorgt. Zudem war der August ein Monat mit großen Preisschwankungen.

Preisunterschiede vom mehr als zehn Cent

Sowohl beim Benzin als auch beim Dieselkraftstoff gaben die monatlichen Durchschnittspreise gegenüber dem Juli um über drei Cent nach. Besonders hoch fiel die Tankrechnung am 2. August aus. Für einen Liter Super E10 musste im Durchschnitt 1,584 Euro und für Diesel 1,456 Euro gezahlt werden. Nur zwanzig Tage später, am 22. August, lag der Preis bei E10 um stolze 11,5 und bei Diesel um 11,4 Cent niedriger. Wer damals 50 Liter tankte, konnte somit weit über fünf Euro sparen.

Günstiger Januar, teurer April

Auch der Durchschnittspreis für Benzin ging im August zurück. Für einen Liter Super E10 musste man 1,512 Euro bezahlen. Das ist gegenüber dem Juli ein Minus von 3,5 Cent. Der bislang teuerste Monat im Jahr 2011 war sowohl bei Benzin als auch bei Diesel der April. Am günstigsten tankte man hingegen im Januar. Weiterhin gilt nach Ansicht des ADAC: Wer möglichst wenig für Kraftstoff bezahlen möchte, sollte den Markt beobachten und nicht nur genau überlegen, wo er tankt, sondern auch wann.

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