Vodafone baut weiter aus

BayernWLAN verfügt nun über 10.000 Hotspots

Vodafone hat innerhalb von anderthalb Jahren 10.000 WLAN-Hotspots in Bayern errichtet und freigeschaltet. Der Freistaat bietet das Surfen über die Hotspots von BayernWLAN für Nutzer kostenlos und ohne Registrierung an.

BayernWLAN Minister SöderDer künftige bayerische Ministerpräsident Markus Söder wirbt für BayernWLAN.© Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

München – Im Sommer 2016 fiel der Startschuss für das öffentliche Hotspot-Netz BayernWLAN. Als Technologiepartner des Freistaates ist Vodafone Deutschland (www.vodafone.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) verantwortlich für die Errichtung der WLAN-Zugangspunkte in dem Bundesland. Nun schaltete Vodafone in Garmisch-Patenkirchen den 10.000sten Hotspot frei, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

40.000 Hotspots für BayernWLAN-Netz geplant

Damit ist jedoch erst ein Viertel des finalen Netzes ausgebaut: Geplant seien 40.000 BayernWLAN-Hotspots. Der Zugriff auf das WLAN-Netz sei rund um die Uhr kostenlos und ohne Volumenbegrenzung möglich. Integriert in das Angebot sei ein Jugendschutzfilter. Die Nachfrage ist laut Vodafone groß: Innerhalb des letzten Dreivierteljahres hätten sich die Nutzungszahlen versiebenfacht. Im November 2017 seien rund 2,5 Millionen Nutzer gezählt worden. Diese hätten für einen Datentraffic von mehr als 300.000 GB gesorgt.

Hotspots auf Bergen, an Schlössern, U-Bahn-Stationen und auf Schiffen

Besonders stark genutzt werde der Hotspot in Sulzbach-Rosenberg, über den pro Monat bis zu 7,6 TB an Daten fließen würden. Selbst die auf 1.336 Metern Höhe gelegene Bergunterkunft Schwarzenkopfhütte in der Nähe des Spitzingsees verfüge über einen WLAN-Hotspot. Seit vergangenem Dezember würden außerdem drei U-Bahnstationen in Nürnberg kostenfreien Internetzugang per BayernWLAN bieten. Der Ausbau weiterer U-Bahnhöfe sei für dieses Jahr geplant, darunter der U-Bahnhof Flughafen. Auch viele Touristenattraktionen wie Schloss Neuschwanstein, die Cadolzburg oder Schloss Herrenchiemsee seien an das WLAN-Netz angeschlossen. Zudem verfüge die Flotte der Bayerischen Seenschifffahrt auf dem Starnberger See, Ammersee und dem Tegernsee über Zugänge zum BayernWLAN-Netz.

WLAN-Hotspots ohne Registrierung nutzbar

Die Nutzung der Hotspots sei einfach: Zu erkennen seien sie an der einheitlichen Kennung "@BayernWLAN". Passwörter und Anmeldedaten sowie eine Registrierung seien nicht erforderlich.

Der Freistaat unterstütze Kommunen bei der Errichtung von WLAN-Hotspots mit bis zu 5.000 Euro für zwei Standorte. Touristische Standorte könnten eine Förderung von zusätzlich 2.500 beantragen. Ziel sei ein engmaschiges WLAN-Netz für ganz Bayern. Der Schwerpunkt der Hotspots soll auf Kommunen, touristische Highlights, Schulen und Behördenstandorte liegen.

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