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Baukindergeld: Bisher rund 180.000 Anträge

Einem Bericht zufolge wird das Baukindergeld nach wie vor intensiv genutzt. Bisher seien rund 180.000 Anträge eingegangen, berichtet die "Rheinische Post". Die Förderung gibt es seit September 2018.

03.01.2020, 09:21 Uhr (Quelle: DPA)
Bausparen© drubig-photo / Fotolia.com

Das im September 2018 eingeführte Baukindergeld wird intensiv in Anspruch genommen. Ende November seien 171.510 Anträge eingegangen, monatlich kämen rund 10.000 hinzu, berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf die zuständige Förderbank KfW. Das entspreche Zuschüssen von rund 3,5 Milliarden Euro. Insgesamt stehen für das Förderprogramm, das bis Ende 2020 läuft, 9,9 Milliarden Euro zur Verfügung.

Förderung erreicht die Zielgruppe

Nach Angaben der Bank erreicht das Baukindergeld junge Familien mit niedrigen bis mittleren Einkommen. 86 Prozent der Anträge wurden demnach von Familien mit ein bis zwei Kindern gestellt, ein Drittel lebte zu dem Zeitpunkt mit Kindern bis zwei Jahren im Haushalt, insgesamt zwei Drittel hatten Kinder bis sechs Jahre. Mehr als 60 Prozent der KfW-Kunden verfügten den Angaben zufolge über ein durchschnittliches zu versteuerndes Haushaltseinkommen von bis zu 40.000 Euro pro Jahr.

Wie viel Geld gibt es für wen?

Seit dem 18. September 2018 winkt Familien für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie ein staatlicher Zuschuss. Pro Kind gibt es 12.000 Euro, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu je 1.200 Euro. Die Einkommensgrenze für Familien mit einem Kind liegt bei 90.000 Euro pro Jahr, bei mehr Kindern kommen je 15.000 Euro hinzu. Letztmalig beantragt werden kann das Baukindergeld, wenn am 31. Dezember 2020 eine Baugenehmigung erteilt oder ein Kaufvertrag unterschrieben wird.

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