Handybanking

Banking-Apps beherrschen meist nur Grundfunktionen

Bankgeschäfte lassen sich mittlerweile bequem per Smartphone von unterwegs tätigen. Die sogenannten Apps für das Mobiltelefon sind meist vergleichsweise einfach zu bedienen, können in punkto Umfang aber meist nicht mit Online-Banking-Software für den PC mithalten.

Geld© c / Fotolia.com

Hamburg (dapd/red) - Dies ist das Ergebnis eines Vergleichs der Zeitschrift "Computerbild" (Heft 21/2011) von acht Programmen und vier Smartphone-Apps für die Kontoführung.

Unter einer Software-Oberfläche lassen sich sogar Konten verschiedener Banken anzeigen. Die für Bankgeschäfte notwendigen Grundfunktionen wie Anzeige des Finanzstatus, das Erstellen von Überweisungen und Daueraufträgen beherrschten alle Testkandidaten.

Die besten Apps im Test

Der Testsieg ging an die Software WISO Mein Geld 2012 (Preis 70 Euro). Sie bietet dem Verbraucher neben den üblichen Grundfunktionen mehrere Analyse- und Auswertungsfunktionen an. Zum Angebot gehört auch ein Zins- und Kreditrechner. Deutlich günstiger ist der Preis-Leistungs-Sieger Home-Banking 2011 (15 Euro) der Akademischen Arbeitsgemeinschaft. Er bietet im Vergleich einen ähnlichen Funktionsumfang, liefert jedoch weniger Auswertungsmöglichkeiten.

Die schnelle Überweisung lässt sich zwar auch per Smartphone oder Tablet-PC vornehmen. Entsprechende Kontoführungs-Apps warten aber meist nur mit den notwendigen Grundfunktionen auf. Vorteil ihrer schlanken Struktur ist meist eine einfache Bedienung.

Telekom-App funktioniert nicht richtig

Ein schlechtes Zeugnis stellten die Tester der kostenlosen Telekom-App T-Banking 2.1.1 aus, weil außer der Kontostand-Anzeige nur wenig funktionierte. Die App Steganos Online-Banking 2011 (19,95 Euro) hingegen ist nicht für das neue Verfahren Flicker-TAN gerüstet. Es löst bei einigen Geldinstituten das iTAN-Verfahren ab.

Bei Flicker-TAN kommt laut der Zeitschrift ein Lesegerät zum Einsatz, das einen flimmernden Barcode vom Monitor abliest und daraus eine TAN generiert. Weil dies für die Nutzung unterwegs nicht geeignet ist, bleibt nur die Nutzung des mTAN-Verfahrens, wobei die Transaktionsnummern per SMS verschickt werden. Die Banken untersagen in ihren Sicherheitsbestimmungen allerdings den Empfang von mTANs auf demselben Gerät, das für die Bankgeschäfte dient.

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