Statistik

Baden-Württemberg: Stromerzeugung stieg 2002 leicht an

Mit 66,2 Milliarden Kilowattstunden hat Baden-Württemberg im vergangenen Jahr etwa 1,7 Prozent mehr Strom erzeugt als 2001. Quellen waren zu 58,5 Prozent Kernkraft, zu 28,1 Prozent Steinkohle, zu drei Prozent Erdgas, zu 9,4 Prozent Wasserkraft und zu einem Prozent andere Energiequellen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Im vergangenen Jahr wurden in den Kraftwerken für die allgemeine Versorgung in Baden-Württemberg 66,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Dies waren 1,7 Prozent mehr als im Jahr 2001.

Vier Milliarden Kilowattstunden dieser Erzeugung wurden in den Kraftwerken selbst verbraucht. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes in Baden-Württemberg kam zur Erzeugung des Stroms vor allem die Kernkraft zum Einsatz. 58,5 Prozent der Erzeugung im Land waren Atomstrom, 28,1 Prozent wurden aus Steinkohle und drei Prozent aus Erdgas gewonnen. Aus Öl und der Verbrennung von Industrie- und Hausmüll sowie aus sonstigen erneuerbaren Energieträgern entstammten ein Prozent des Stroms. In den Laufwasserkraftwerken an Rhein und Neckar sowie den Speicher- und Pumpspeicherkraftwerken des Schwarzwalds und der Schwäbischen Alb wurden 9,4 Prozent des Stroms erzeugt. Nach Abzug des zur Füllung der Pumpspeicher benötigten Pumpstroms entstammten 5,6 Prozent des im Land erzeugten Stroms aus den Wasserkraftwerken.

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