Ökostrombezug

Bad König tut was für die Umwelt

Die hessische Kurstadt Bad König hat eine weitere Solarstromanlage auf einem Kindergartendach installieren lassen. Abgenommen wird der erzeugte Strom von der Heag NaturPur AG und gespart werden mehr als 50 000 Kilogramm Kohlendioxidausstoß.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Durch den Bezug von etwa 77 000 Kilowattstunden Ökostrom der Marke "NaturPur-Strom premium" leistet die hessische Kurstadt Bad König künftig einen Beitrag zum Klimaschutz. Durch die Erzeugung in Kraftwerken, die ausschließlich erneuerbare Energien wie Sonne, Wind, Wasser und Biomasse nutzen, werden jährlich mehr als 50 000 Kilogramm Kohlendioxid vermieden. Einen entsprechenden Liefervertrag unterzeichneten jetzt Bürgermeister Johann Weyrich und NaturPur-Vorstand Josef Werum.


Gleichzeitig wurde eine Solarstromanlage eingeweiht, die der Darmstädter Ökostromanbieter HEAG NaturPur AG auf dem Dach des Evangelischen Kindergartens am Schloßplatz in Bad König installiert hat. Es ist bereits die zweite Anlage in Bad König: Im Januar wurde eine erste Anlage auf dem Kindergarten in Nieder-Kinzig in Betrieb genommen. Das Konzept des jungen Ökostromversorgers sieht vor, neue regenerative Erzeugungskapazitäten in Kundennähe zu schaffen. "Wir wollen damit eine Vorbildfunktion für die Bevölkerung übernehmen in der Absicht, Eltern und Kindergartenkinder für diese Art der Stromgewinnung zu sensibilisieren", gibt Bürgermeister Weyrich als Motiv für den umweltfreundlichen Strombezug an. Eine im Eingangsbereich installierte Anzeigetafel zeigt u.a. die aktuelle Leistung der Anlage. Somit werden nicht nur die Kinder an die Stromerzeugung der Zukunft herangeführt, sondern auch die Eltern, die beim Abholen ihrer Kinder den aktuellen Stromertrag mit verfolgen können.

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