Preissteigerungen

Autoreparaturen und Fahrschulen spürbar teurer

Zwar ist das Autofahren in den vergangenen Monaten vor allem wegen der gemäßigt ausfallenden Spritpreise unterm Strich nicht erneut teurer geworden, einige Nebenkosten hingegen sind spürbar angestiegen.

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Zwar ist das Autofahren in den vergangenen Monaten vor allem wegen der gemäßigt ausfallenden Spritpreise unterm Strich nicht erneut teurer geworden, einige Nebenkosten hingegen sind spürbar angestiegen. So wurden Reparaturen deutlich teurer, aber auch andere Kosten steigen, etwa für die Fahrschule.

Benzinpreise steigen gerade erst wieder

Wer ein relativ neues Auto fährt, das wenig in die Werkstatt muss, fährt angesichts der vergleichsweise moderaten Benzinpreise derzeit recht günstig. Denn die Spritpreise sind laut ADAC-Index seit September vergangenen Jahres um gut sechs Prozent gefallen. Zwar ziehen sie gerade wieder an (der steigende Ölpreis nach Abwendung der US-Haushaltskrise lässt grüßen), doch im vergangenen Herbst musste man im Schnitt für das Betanken seines Fahrzeugs deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Werkstätten und Fahrschulen schlagen zu

Ein ganz anderes Bild ergibt sich hingegen, schaut man sich die Kosten für Werkstattbesuche oder Inspektionen an. Nach Angaben des Autoclubs zahlt man dafür jetzt rund drei Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Auch die Gebühren für Fahrschulen und den Führerscheinerwerb sind gegenüber 2012 gestiegen (um 2,2 Prozent). Richtig deftig dürfte dieses Jahr jedoch die Erhöhung der Kfz-Versicherung ausfallen, über die wir schon mehrfach berichtet haben: Ein Anstieg von 7,8 Prozent sei hier laut ADAC zu verzeichnen.

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