Preissteigerungen

Autokosten steigen um 2,3 Prozent an

Laut ADAC sind die Autokosten im Jahr 2012 etwas stärker gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten.

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Laut ADAC sind die Autokosten im Jahr 2012 etwas stärker gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Im Durchschnitt ist das Autofahren um 2,3 Prozent teurer geworden, was immerhin eine nicht mehr so starke Zunahme wie im Vorjahr darstellt. Im Vergleich von 2010 auf 2011 war eine Erhöhung um 4,2 Prozent festzustellen. Die Steigerung ist erneut vor allem den höheren Kraftstoffpreisen geschuldet, die sich um durchschnittlich 5,7 Prozent erhöht haben.

Teure Reparaturen und Ersatzteile

Immerhin hat sich die Lage an den Zapfsäulen in den letzten drei Monaten des Jahres wieder etwas entspannt. Der Index lag hier um vergleichsweise niedrige 1,7 Prozent über dem des Vorjahres. Insgesamt scheinen sich im Vergleich zur Erhebung vor einem Jahr die Kosten für das Autofahren und für die weitere Lebenshaltung einander anzunähern. Erfreulich ist aus Sicht des Automobilclubs, dass Neuwagen kaum teurer in der Anschaffung geworden sind. Hier beträgt die Steigerung lediglich 0,2 Prozent. Die Preise für Motorräder sind mit 1,3 Prozent etwas stärker angezogen. Teurer wiederum sind Ersatz- und Zubehörteile (3,2 Prozent) sowie Reparaturen und Inspektionen geworden (2,9 Prozent).

Autokosten-Index beinhaltet viele Faktoren

Der ADAC veröffentlicht gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt den vierteljährlichen Autokosten-Index. In den Index fließen neben den Kosten für Kraftstoffe auch die Anschaffungskosten, Reparaturen, Führerscheingebühren, Steuern, Versicherungen und anderes mit ein. Die verwendeten Indizes wurden 2005 auf 100 gesetzt, von diesem Basiswert aus wird gerechnet. Seitdem verteuerte sich Autofahren um 19 Prozent, Kraftstoffe um 26,2 Prozent und die allgemeine Lebenshaltung um 12,9 Prozent.

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