Preissteigerungen

Auf Wetterpatenschaft wird Mehrwertsteuer fällig

Mit einer Wetterpatenschaft kann man einen Namen für ein Hoch- oder Tiefdruckgebiet wählen.

Geld sparen© gilles lougassi / Fotolia.com

Mit einer Wetterpatenschaft kann man einen Namen für ein Hoch- oder Tiefdruckgebiet wählen. Wer sich eine Patenschaft sichern will, kann das bei der Freien Universität Berlin tun. Allerdings wird 2014 erstmals eine Mehrwertsteuer von 19 Prozent fällig und damit die Wetterpatenschaft entsprechend teurer. Statt 199 Euro kostet eine Patenschaft für ein Tief nun um die 236 Euro. Für ein Hoch steigt der Preis von 299 Euro auf rund 356 Euro.

Wetterpatenschaft gibt es seit zehn Jahren

Immer abwechselnd in geraden und ungeraden Jahren stehen Männer- und Frauennamen für Hoch- bzw. Tiefdruckgebiete. Im Wetterbericht 2014 werden wieder Männernamen für Hochdruckgebiete und Frauennamen für Tiefdruckgebiete stehen. Dabei werden mehr Tiefdruckgebiete benannt, nämlich zwischen 130 und 160, während es lediglich um die 60 Hochdruckgebiete sind.

Die Patenschaft für einen Namen zu kaufen ist seit mittlerweile zehn Jahren möglich. Am 21. November 2002 wurde den Angaben des Instituts für Metereologie zufolge erstmals ein Tief von einem Wetterpaten "Yvonne" genannt. Das erste Hoch, das von einem Paten benannt wurde, war "Werner" vier Tage später.

So wird man Wetterpate

Mit dem Geld wird unter anderem die studentische Wetterbeobachtung weitergeführt, wie das Institut angibt. Wetterpaten bekommen eine Urkunde, eine Taufkarte und eine Berliner Wetterkarte. Wer an einer Wetterpatenschaft interessiert ist, findet mehr Informationen dazu direkt beim Institut für Metereologie der Universität Berlin.

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