UMTS

Auch Nokia ist UMTS-Partner von T-Mobile International

Vertrag soll im ersten Quartal 2001 unterzeichnet werden - Der Auftragswert beläuft sich auf 350 Millionen Euro.

21.12.2000, 15:23 Uhr
Smartphone© Mihai Simonia / Fotolia.com
Die T-Mobile International AG, die Holding-Gesellschaft für die Mobilfunk-Aktivitäten der Deutschen Telekom Gruppe, hat auch mit Nokia eine Absichtserklärung - einen so genannten "Letter of Intent" - über die Lieferung von Netzinfrastruktur für UMTS-Systeme sowie über entsprechende Dienstleistungen unterzeichnet. Nokia soll die Einführung der Dienste für Multimedia-Dienste bei T-Mobile selbst und seinen Tochterunternehmen in ganz Europa ermöglichen.

Der Vertrag, dessen Unterzeichnung im ersten Quartal des kommenden Jahres geplant ist, hat voraussichtlich einen Wert von 350 Millionen Euro. T-Mobile plant die kommerzielle Inbetriebnahme seines Angebots für Ende 2002.

Nokias Infrastruktur für UMTS-Systeme könne reibungslos in die Netze der T-Mobile sowie in die Netze ihrer europäischen Töchter eingeführt werden, da sie auf offenen Standards, Plattformen und Schnittstellen aufbaue. Dies sei von entscheidender Bedeutung für eine nahtlose Einführung der auch "3G" genannten Dienste.

Hintergrund: Zur T-Mobile International AG gehören die Tochtergesellschaften T-Mobil (Deutschland), One2One (Großbritannien) und Max.Mobil (Österreich) sowie die Joint-Ventures Ben (Niederlande), Radio-Mobil (Tschechien), Era GSM (Polen), MTS (Rußland) und T-Motion (England). Die Gruppe betreut euroapaweit insgesamt mehr als 35 Millionen Kunden und verfügt bis jetzt über UMTS-Lizenzen in Deutschland, Großbritannien, Österreich, Polen und den Niederlanden.

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