Tipps zur Waschmaschine

Auch beim Waschen: Energie sparen

45 Euro verschenkt jeder Haushalt jährlich beim Wäschewaschen. Die "Aktion Klimaschutz" gibt jetzt Tipps, wie jeder Haushalt das Energiesparpotenzial seiner Waschmaschine ausschöpfen kann. So reicht es beispielsweise, die Klamotten bei 60 Grad zu waschen, da moderne Waschmittel nicht mehr Temperatur benötigen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Beim Wäschewaschen verschenkt ein durchschnittlicher Privathaushalt Jahr für Jahr knapp 45 Euro. Einfache Tipps der "Aktion Klimaschutz" zeigen, wie jeder Einzelne das Energiesparpotential seiner Waschmaschine ausschöpfen kann.

Kostentreiber Nummer ein beim Waschen ist immer noch das energieaufwändige Erhitzen des Waschwassers. Obwohl moderne Waschmittel heute in der Regel nicht mehr als 60 Grad benötigen, um ihre volle Reinigungskraft zu entfalten, schwören viele Verbraucher immer noch auf 95 Grad. "Wer auf den Kochwaschgang verzichtet und seine weiße Wäsche immer mit maximal 60 Grad wäscht, kann mehr als 50 Prozent Energie sparen", sagt Annegret-Cl. Agricola, Bereichsleiterin für Energieeffizienz und Klimaschutz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). In einem durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt sind das etwa 200 Kilowattstunden Strom im Jahr, also 30 Euro.

Um den Energieverbrauch bei halben Waschladungen zu reduzieren, nutzen viele Verbraucher die Taste "1/2". Doch halb ist nicht gleich halb. Die Funktion der Waschmaschine reduziert zwar den Wasser- und Energieverbrauch. Jedoch nicht auf die Hälfte. Wer wirklich sparen möchte, sollte deshalb immer bei voller Beladung waschen. "Durch richtiges Verhalten ließe sich hier jährlich bis zu 25 Prozent Energie und 64 Kilogramm Kohlendioxid einsparen", erläutert Agricola. Stattdessen gehen in diesem Bereich durchschnittlich knapp 15 Euro pro Jahr und Haushalt verloren.

Auch der Verzicht auf die Vorwäsche sei ein probates Mittel, um zusätzlich Energie und Geld beim Waschen zu sparen.

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