Hardware und Dienste

Apple: Weihnachtsgeschäft 2019 soll besser laufen

Das Weihnachtsgeschäft lief für Apple im vergangenen Jahr nicht optimal. Das soll sich nicht wiederholen. Dafür sorgen sollen neben den neuen iPhones auch Wearables und Abodienste. In den USA kommt eine hauseigene Kreditkarte dazu.

Apple iPhone 11, Apple iPhone 11 Pro und Apple iPhone 11 Pro MaxDie neuen 11er-iPhones von Apple.© Apple Inc.

Cupertino - Apple zeigt sich optimistisch für das anstehende Weihnachtsgeschäft - die mit Abstand wichtigste Zeit für den iPhone-Konzern. Dabei werden Geräte wie die Computer-Uhr Apple Watch und die AirPods-Ohrhörer sowie Erlöse aus Abo-Diensten immer wichtiger. In den USA sollen zudem verstärkt Ratenkäufe das iPhone-Geschäft ankurbeln: Nutzer der hauseigenen Kreditkarte Apple Card sollen bald den Erwerb des Smartphones zinsfrei über 24 Monate strecken können.

Umsatz im Weihnachtsgeschäft soll stark zulegen

Für das laufende Quartal prognostizierte Apple am Mittwoch einen Umsatz-Zuwachs auf 85,5 bis 89,5 Milliarden Dollar (77 bis 80,6 Milliarden Euro). Im Vorjahresquartal hatte ein Einbruch im China-Geschäft noch für einen Rückgang auf 84,3 Milliarden Dollar gesorgt.

iPhone-Geschäft ist rückläufig - Zuwächse bei Apple Watch und AirPods

Das iPhone-Geschäft schrumpfte auch im abgelaufenen Vierteljahr - und zwar um gut neun Prozent auf 33,4 Milliarden Dollar. Allerdings konnten die Zuwächse bei tragbaren Geräten wie Apple Watch und AirPods sowie Erlösen aus Online-Diensten den Rückgang mehr als ausgleichen.

Drei Viertel der Watch-Käufer im vergangenen Quartal hätten ihre erste Apple-Uhr gekauft, betonte Firmenchef Tim Cook. Apple hatte zuletzt den Preis des günstigsten Modells auf 199 Dollar runtergesetzt und damit die bereits schwächelnden Konkurrenten in dem Geschäft noch weiter unter Druck gesetzt.

Apple mit neuen Produkten fürs Weihnachtsgeschäft gerüstet

Ins Weihnachtsgeschäft geht Apple nun unter anderem mit neuen iPhone-Modellen mit deutlich verbesserter Kamera, sowie einer aufgefrischten Uhr und verbesserten AirPods. Für den Analysten Tony Sacconaghi von der Finanzfirma Bernstein ging die Umsatzprognose für das Weihnachtsquartal deshalb nicht weit genug. Apple verwies unter anderem auf Gegenwind durch ungünstige Währungskurse sowie den positiven Effekt im Vorjahr durch den Start eines neuen Modells des Laptop-Computers Macbook Air.

Apples Gewinn schrumpft um 400 Millionen Dollar

Der Konzernumsatz legte im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 64 Milliarden Dollar zu. Beim Gewinn gab es einen Rückgang von 14,1 auf 13,7 Milliarden Dollar.

Dabei legte der Umsatz des Bereichs mit Apple Watch, AirPods, den HomePods-Lautsprechern und anderem Zubehör um satte 54 Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar zu. Bei den Dienste-Erlösen gab es ein Plus von 18 Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar. Apple startet am Freitag seinen Videostreaming-Dienst Apple TV+ und brachte vor kurzem auch das Games-Abo Arcade online.

Apple macht noch rund die Hälfte seines Geschäfts mit dem iPhone

Das iPhone machte zuletzt 52 Prozent des gesamten Apple-Geschäfts aus. Im Quartal davon war es noch etwas weniger gewesen - früher brachte das Smartphone oft rund zwei Drittel der Erlöse ein. Apple macht seit einiger Zeit keine Angaben zu Stückzahlen verkaufter iPhones mehr.

In China gelang es Apple inzwischen, das Geschäft wieder zu stabilisieren - der Umsatz ging zuletzt nur noch um gut zwei Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar zurück. Die Apple-Aktie legte nach dem Quartalsbericht im nachbörslichen Handel um gut zwei Prozent zu.

Apple iPhone 11

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iPhone 11 Pro

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iPhone 11 Pro Max

Apple iPhone 11 Pro Max

  • Betriebssystem iOS
  • 12 Megapixel-Kamera
  • 6,5 Zoll Retina-LCD Display
  • bis zu 512 GB Speicher
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Quelle: DPA

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