Preissteigerungen

An Wasserkosten kann man nur wenig sparen

Die Wasserkosten in Deutschland sind je nach Standort ganz unterschiedlich hoch.

09.08.2013, 09:00 Uhr
Wasserhahn© George Dolgikh / Fotolia.com

Die Wasserkosten in Deutschland sind je nach Standort ganz unterschiedlich hoch. In einem Vergleich deutscher Großstädte zeigte sich in einer aktuellen Untersuchung eine Preisspanne von 1,24 Euro bis 2,67 Euro für einen Kubikmeter Trinkwasser aus der Leitung. Die günstigsten Preise gelten in Oberhausen und Mühlheim an der Ruhr, die teuersten Preise fand man in Solingen.

Wasserkosten je nach Stadt unterschiedlich

Dabei kommt es nicht auf die Größe der Städte an, denn laut der Auswertung, die das Magazin Men`s Health vornahm, zahlt man in München, Frankfurt und Hamburg deutlich weniger als in Solingen. In Berlin ist es mit 2,02 Euro pro Kubikmeter schon wieder vergleichsweise teuer. Noch mehr zahlt man in Stuttgart (2,56 Euro), Wiesbaden (2,51 Euro) und Chemnitz (2,23 Euro). Günstig sind wiederum die Wasserkosten in Halle (1,40 Euro), Osnabrück (1,54 Euro) und Hannover (1,55 Euro). Für den Vergleich wurden die Daten der kommunalen Wasserversorger in 50 deutschen Städten als Grundlage herangezogen.

Sparsamkeit hat wenig Einfluss auf die Kosten

Stefan Luig, Pressesprecher des Verbandes kommunaler Unternehmen in Berlin, erklärt in Men’s Health, als Verbraucher könne man nur wenig für niedrigere Wasserkosten tun. Eine Senkung des täglichen Verbrauchs habe einen Einfluss auf maximal 20 Prozent der Gesamtkosten. Der Rest geht für Aufbereitung und Verteilung drauf. Zudem würden bei sinkendem Wasserverbrauch die Kosten auf die geringere Menge umverteilt, so Luig.

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