Rückblick

ADAC: Spritpreise sind 2017 deutlich gestiegen

Angaben des ADAC zufolge sind die Spritpreise 2017 wieder deutlich gestiegen, nachdem zuvor eher ein rückläufiger Trend zu verzeichnen war. Der erste Januar war der teuerste Tank-Tag des Jahres.

Benzinpreise© Jürgen Fälchle / Fotolia.com

München - Seit den historischen Höchstständen im Jahr 2012 konnten sich die Autofahrer vier Jahre lang über rückläufige Kraftstoffpreise freuen - bis 2017. Im vergangenen Jahr ist tanken für die Verbraucher wieder deutlich teurer geworden. Wie die aktuelle Auswertung des ADAC zeigt, kostete ein Liter Super E10 im abgelaufenen Jahr im Mittel 1,347 Euro, das waren 6,6 Cent mehr als 2016. Noch deutlicher hat sich Diesel verteuert: Für einen Liter mussten die Autofahrer im Schnitt 1,161 Euro bezahlen und damit 8,3 Cent mehr.

Schwankende Preise für Rohöl

Begleitet wurde die Entwicklung der Kraftstoffpreise von wechselnden und im Jahresverlauf gestiegenen Rohölnotierungen. So begann das Jahr 2017 bei einem Rohölpreis der Sorte Brent von rund 55 Dollar je Barrel. Zur Jahresmitte lagen die Notierungen bei 45 Dollar, am Jahresende bei 66 Dollar je Barrel.

Im Dezember 2017 bewegten sich die Spritpreise mit Monatsmittelwerten von 1,356 Euro für Super E10 und 1,20 Euro für Diesel über dem Jahresdurchschnitt. Damit ist der Dezember bei Diesel der teuerste Monat des Jahres.

Am 1. Januar war tanken am teuersten

Übers Jahr gesehen war der 1. Januar 2017 mit 1,226 Euro bei Diesel und mit 1,396 Euro bei E10 der teuerste Tag. Das niedrigste Preisniveau des abgelaufenen Jahres herrschte bei Super E10 am 11. Juli, als ein Liter im Schnitt 1,301 Euro kostete. Diesel markierte seinen Tiefststand am 29. Juni mit einem Mittelwert von 1,097 Euro.

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