SEPA

Ab Februar: IBAN löst Bankleitzahl und Kontonummer ab

Nur noch im Januar kann bei einer Überweisung entweder die IBAN oder aber eine Kombination aus Kontonummer und Bankleitzahl eingegeben werden. Ab Februar erfolgt der bargeldlose Zahlungsverkehr nur noch über das SEPA-Verfahren.

SEPAAb Februar muss bei Überweisungen die IBAN angegeben werden.© Thorben Wengert / Fotolia.com

Berlin - Die Tage von Kontonummer und Bankleitzahl sind endgültig gezählt. Ab Februar erfolgt der bargeldlose Zahlverkehr ausschließlich nach dem Zahlverfahren der Single Euro Payments Area (SEPA). Darauf weist der Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hin. Das heißt: Ab dem 1. Februar kann bei Überweisungen und Lastschriften nur noch die IBAN (International Bank Account Number) genutzt werden.

IBAN setzt sich aus BLZ und Kontonummer zusammen

Die internationale Bankkontonummer hat in Deutschland 22 Zeichen. Sie besteht aus dem zweistelligen Länderkennzeichen DE, einer zweistelligen Prüfziffer sowie der alten Bankleitzahl und der bisherigen Kontonummer. Die Prüfziffer dient dazu, mögliche Zahlendreher zu erkennen, um Fehlüberweisungen zu verhindern, erklärt der BVR.

BIC wird nur noch in bestimmten Fällen benötigt

Die internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) muss ab dem Stichtag nur noch bei grenzüberschreitenden Zahlungen in Länder außerhalb der Europäischen Union beziehungsweise außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, etwa in die Türkei, angegeben werden.

Quelle: DPA

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