Schwache Konjunktur und mildes Wetter

2002: Leichtes Plus beim Stromverbrauch

582 Milliarden Kilowattstunden Strom wurden in Deutschland im vergangenen Jahr verbraucht. Das ist laut VDEW ein leichter Zuwachs von 0,2 Prozent. Verbrauchsdämpfend wirkten die schwache Konjunktur und die milde Witterung. Zu einem höheren Stromverbrauch führten dagegen die stärkere Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnik.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Schwache Konjunktur und milde Witterung in Deutschland: Der gesamte Stromverbrauch war 2002 mit rund 582 (2001: 581) Milliarden Kilowattstunden etwas höher als im Vorjahr. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, nach ersten Schätzungen.

Der leichte Zuwachs von 0,2 Prozent sei das Ergebnis von zwei gegenläufigen Entwicklungen: Verbrauchsdämpfend wirkten die schwache Konjunktur und die milde Witterung. Außerdem würden wachsendes Energiebewusstsein der Verbraucher, sowie energiesparende Geräte und Techniken die Energieeffizienz steigern. Zu einem höheren Stromverbrauch führten dagegen die stärkere Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Einsatz von Strom für Umwelt- und Steuerungstechnik. Außerdem steige wegen des Trends zu Kleinfamilie und Single-Haushalten die Zahl der Stromkunden.

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