Wärmepumpenstrom ist eine Art von Heizstrom

Wärmepumpen sind Heizsysteme, die Energie aus ihrer Umwelt ziehen und damit imstande sind, einen Innenraum zu heizen. Zu einem Großteil nutzen Wärmepumpen als Energiequellen also die Wärme des Grundwassers, des Erdreichs oder der Außenluft. Nicht zu vergessen bleibt jedoch der Anteil an Wärmepumpenstrom, der dem Gerät zugeführt werden muss, damit es arbeiten kann.

Wärmepumpenstrom kann mitunter als gesonderter Wärmepumpentarif bei Stromanbietern gelistet sein und billiger als der normale Haushaltsstrom bezogen werden. Wärmepumpenstrom ist beim Heizen mit der Wärmepumpe nur als Unterstützung des Heizsystems gedacht und stellt nicht die Heizenergie selbst. Um jedoch tatsächlich kostengünstig mit einer Wärmepumpe heizen zu können, müssen wichtige Einzelheiten beachtet werden.

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Verbrauch von Wärmepumpenstrom hängt vom System ab

Steht die Investition in eine Wärmepumpe bevor, so ist die Wahl des richtigen Wärmepumpensystems von hoher Bedeutung. Da der Wärmepumpenstrom den größten Kostenfaktor beim laufenden Betrieb der Wärmepumpe darstellt, sollte darauf geachtet werden, wie effizient die einzelnen Systeme den zugeführten Wärmepumpenstrom in Wärme umsetzen.

Das kann anhand der so genannten Jahresarbeitszahl beurteilt werden. Sie gibt das Verhältnis an, in dem der zugeführte Wärmepumpenstrom zur jährlich erzeugten nutzbaren Wärmemenge steht. Je höher ihre Jahresarbeitszahl, desto energieeffizienter ist die Wärmepumpe. Als sinnvoll gelten außerdem Wärmepumpen mit einer Jahresarbeitszahl von mehr als 3. Bei Luft-Wärmepumpen wird kritisiert, dass sie diese Zahl meist nicht erreichen. Obwohl sie bei der Installation am günstigsten sind, rentieren sie sich daher oftmals wegen ihres hohen Verbrauchs an Wärmepumpenstrom dennoch nicht.

Wärmepumpe (Foto / Abb.: Dirk Schumann / Fotolia.com)

Wie Kosten für Wärmepumpenstrom eingedämmt werden können

Es gibt zwar in der Regel verbilligte Angebote für Wärmepumpenstrom, die deutlich preiswerter sein können als der gewöhnliche Haushaltstrom, dennoch kann das Heizen mittels einer Wärmepumpe teuer werden. Generell kann einiges an Wärmepumpenstrom gespart werden, wenn der Heizwärmebedarf des Gebäudes gering gehalten wird. Das bedeutet, dass die energetische Durchlässigkeit der Gebäudehülle untersucht werden muss. Auch die Art der Heizung wirkt auf den Verbrauch an Wärmepumpenstrom. Fußbodenheizungen beispielsweise verteilen ihre Wärme schneller und gleichmäßiger als Heizkörper im Raum das tun. Schließlich kann mit einem Preisvergleich ein günstigerer Stromtarif gefunden werden.

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Wer Wärmepumpenstrom bezieht, hat neben dem Grundversorger oft eine kleine Auswahl an alternativen Anbietern. Man kann aber versuchen, auch unter üblichen Stromtarifen etwas günstiges zu finden.

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Eine immer beliebter werdende Heizalternative sind Holzpellets. Wer sich noch nicht für eine neue Heizform entschieden hat, sollte sich auch über diese Möglichkeit informieren.

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