WhatsApp Nachrichten© Rido / Fotolia.com
WhatsApp

WhatsApp hat in den vergangenen Jahren einen Aufstieg hingelegt, wie man ihn in sozialen Netzwerken nur von Facebook kennt. Und von genau diesem wurde WhatsApp auch aufgekauft. Trotz Kritik fährt WhatsApp aber weiter auf der Überholspur.

WhatsApp – der Instant Messenger Nummer Eins

WhatsApp ist eine App, welche es den Nutzern ermöglicht, mit anderen Nachrichten, Bilder und Tonspuren auszutauschen, ohne dafür Kosten für SMS tragen zu müssen. WhatsApp versendet die Nachrichten über das Internet, nutzt also den Datentarif des Handys. So kostet einen die Nachricht nur einige Bits und nicht gleich mehrere Cent.

Dabei kann man nicht nur mit einer Person schreiben, sondern gleich mit mehreren, indem man einen Gruppenchat erstellt. WhatsApp ist ein Instant Messenger, was bedeutet, dass die versendeten Nachrichten sofort übermittelt werden und - je nach Internetverbindung der Nutzer - nur Sekundenbruchteile später beim Schreibpartner sind.

Warum WhatsApp so beliebt wurde

WhatsApp war 2009 einer der ersten Instant Messenger für das Smartphone und zu Beginn völlig kostenlos. Dazu kam, dass immer mehr Nutzer auch auf ihrem Handy über Internet verfügten, sodass sie den Service nutzen konnten. Wie es so oft in sozialen Netzwerken ist, bringt einen der Service nicht weiter, wenn diesen keine Freunde oder Verwandten nutzen. So entwickelte sich auf einfachem Weg ein Massenzulauf zu dem allgemein bekanntesten Instant Messenger.

Kritik an WhatsApp

Besonders schwerwiegende Kritik an WhatsApp wurde laut, als Facebook die Anwendung für eine riesige Summe aufkaufte, aber auch schon vorher hatte man einige Punkte, die es zu bemängeln galt:

So wurde bereist 2011 bekannt, dass die Nachrichten von Whats App unverschlüsselt gesendet werden, sodass sie leicht von Dritten ausgelesen werden können. Ein Jahr später machte ein Hacker auf die nächste Sicherheitslücke aufmerksam, indem er ein Programm entwickelte, mit dem man den Status jedes Nutzers ändern konnte, wusste man nur seine Telefonnummer. Auch Stiftung Warentest schaute sich die beliebte App genauer an und bewertete sie mit „sehr kritisch“, da die Daten der Nutzer nicht vertraulich genug behandelt werden. So werden beispielsweise nicht nur Nachrichten, sondern auch Telefonnummern unverschlüsselt an den Server gesendet.

Verschärfte Kritik durch Facebook-Übernahme

500 Millionen aktive Nutzer hatte WhatsApp im Frühjahr 2014 - mit einer schnell wachsenden Tendenz. So verkauften die WhatsApp-Gründer ihre App schließlich für die Rekordsumme von 19 Milliarden US-Dollar an Facebook. Datenschützer befürchten nun, dass die privaten Daten der App-Nutzer für kommerzielle Zwecke weitergenutzt werden könnten und die Privatsphäre und Datensicherung der Nutzer noch stärker in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Alternativen zu WhatsApp

Wenn die Freunde WhatsApp nutzen, dann greift man folglich zum selben Dienst, um sich überhaupt vernetzen zu können. Aber es gibt auch zahlreiche andere Instant: So ist mittlerweile Threema sehr bekannt, welches wie Line, Surespot, Telegram oder Chat Secure alle Daten verschlüsselt versendet.

Bei Threema werden alle Daten von Anfang bis Ende verschlüsselt. So kann man sich sicher sein, dass diese einigermaßen sicher beim Schreibpartner ankommen. Verfügbar ist die App sowohl für Android als auch für iOS und deckt somit wohl den größten Teil der Interessenten ab. Ein kleines Minus mag für manche die einmalige Kaufgebühr sein. Die Alternative der Deutschen Post heißt „SIMSme“ und setzt ebenfalls besonders auf Sicherheit.

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