Netzabdeckung© Gutzemberg / Fotolia.com
UMTS

UMTS ist die Abkürzung für "Universal Mobile Telecommunications System" und bezeichnet einen kabellosen Kommunikationsstandard, mit dem es möglich ist, auch große Datenpakete in kurzer Zeit mobil zu senden und zu empfangen.

UMTS - mobiles Internet für alle

UMTS ist besonders interessant für Handys, Smartphones, Tablets, Netbooks und Notebooks mit Surfstick oder Internetkarte sowie für transportable Mediaplayer. Denn via UMTS ist es beispielsweise möglich, auch unterwegs schnell und unkompliziert auf Internetseiten zuzugreifen, Online-Videos anzuschauen, Spiele oder Songs zu laden und Social Network Dienste wie Twitter, ICQ oder Facebook umfassend zu nutzen. Selbiges gilt natürlich besonders für die UMTS-Turboversionen HSDPA und HSPA+, die noch einmal deutlich schneller sind als "einfaches" UMTS.

Wie schnell ist UMTS?

Während ältere, langsamere Datenverbindungsstandards meist nur auf das WAP, "den kleinen handytauglichen Bruder des Internets", zugreifen konnten, sind auf entsprechend ausgerüsteten Geräten mit UMTS fast alle Onlinedienste uneingeschränkt nutzbar. Dank der ständigen Weiterentwicklung des Systems erreicht UMTS in der Turboversion über HSDPA+ mittlerweile eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde und überbietet damit sogar die Durchschnittswerte vieler Festnetz-Verbindungen. Auch Standard-Tarife mit ihren 7,2 Mbit/s kommen an das Niveau so mancher DSL-Verbindung heran.

Mobiles Internet Download-Speed

Wozu brauche ich UMTS?

Während das mobile Internet zu Beginn nur von Brokern, Geschäftsleuten und Managern ausgeschöpft wurde, nimmt nunmehr auch die Anzahl der privaten Nutzer beständig zu, denn durch fallende Kosten und steigende Zugangsgeschwindigkeiten lässt sich hier die logische Erweiterung der mit dem Handykult erst begonnenen persönlichen Freiheit und Flexibilität ausbauen.

In Folge dieses Fortschritts mobiler Datenübertragung kann jeder seine ganz persönlichen Schwerpunkte für unterschiedliche Aufgaben, Informationsaustausch, Kommunikation und Unterhaltung setzen. Mit dem Reifeprozess des Internets hin zum Web 2.0 ist auch der Wunsch nach zeitlich flexibler und damit umgebungsunabhängiger Interaktion gestiegen. Hierzu bietet UMTS die entsprechende Grundlage, auf der Hardware- und Softwareentwickler weiter aufbauen können. Auf dem Smartphone unterwegs seine Mails abrufen, die aktuellen News und das Wetter laden, standortbezogene Informationen suchen: All dem sind dank UMTS kaum noch Grenzen gesetzt.

Wo ist UMTS verfügbar?

UMTS ist inzwischen in Deutschland nahezu flächendeckend verfügbar, selbst die Turboversionen sind in vielen Regionen nutzbar. Entsprechende Datentarife zur mobilen Internetnutzung bekommt man bei allen Providern, inzwischen auch zu ganz akzeptablen Preisen - wahlweise mit monatlicher Pauschale oder als Tagesflatrate. Bei guter Verbindung ist es sogar denkbar, mit dem UMTS-Paket den DSL-Heimanschluss zu ersetzen! Beachten sollte man jedoch, dass alle derzeit erhältlichen Tarife fürs mobile Internet gedeckelt sind, also ab dem Erreichen eines vorab festgelegten Datenverbrauchs heruntergebremst werden auf GPRS-Standard.

Welche Geräte sind UMTS-fähig?

Fast alle aktuellen Mobiltelefone und Tablets unterstützen UMTS, meist auch HSPA, wenngleich noch nicht ganz so oft LTE- den Standard der vierten Generation, der UMTS ablösen soll. Andere Datenübertragungsdienste wie GSM, GPRS oder EDGE unterscheiden sich gravierend in Übertragungsgeschwindigkeit, Verfügbarkeit und Stabilität. Doch auch die heute angebotenen UMTS-Datenpakete haben nicht alle denselben Speed, gleiches gilt für die Hardware: Man sollte vorab also genau nachlesen, welche Geschwindigkeit mit der gewählten Kombination maximal zu haben ist.

UMTS-Tarife für mobiles Internet im Vergleich
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