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Soziale Netzwerke

Ob man nun einfach chattet, sich über Hobby austauscht oder Fotos und Videos teilt: Soziale Netzwerke wie Facebbok, Twitter und Co. liegen im Trend. Die virtuellen Plattformen faszinieren Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen. Doch das birgt auch Gefahren.

Soziale Netzwerke: Mit Freunden online verbinden

Ein soziales Netzwerk ist eine Plattform, welche Menschen über das Internet miteinander verbindet. Die Nutzer können Inhalte teilen und untereinander kommunizieren, sich also durch solch ein Netzwerk über unterschiedlichste Wege austauschen. Am bekanntesten sind wohl Facebook, Twitter, Google+ oder wer-kennt-wen.

So funktionieren soziale Netzwerke

Angemeldeten Nutzern stehen viele Funktionen offen, die hier gar nicht alle aufzuzählen sind. In jedem sozialen Netzwerk besitzt der Nutzer ein eigenes Profil, auf dem er sich präsentieren und gewisse Einstellungen vornehmen kann. So kann er beispielsweise bestimmen, wer welche Fotos sehen darf und inwieweit sein Profil für andere Nutzer einsehbar ist.

Eine Kontakt-Funktion darf in einem solchen Netzwerk natürlich nicht fehlen. Hier kann der Nutzer Mitglieder "adden" und mit ihnen Kontakt halten. Um die Kommunikation zu gewährleisten, gibt es die Möglichkeit, Nachrichten an Einzelpersonen oder Gruppen zu senden. Oft sind auch Funktionen wie Live-Chat, Video- oder Sprachchat eingerichtet. Öffentliche Gruppe verbinden mit Gleichgesinnten und Blogs helfen die Erlebnisse anderer mitzuerleben.

Soziale Netzwerke - ein weltweites Phänomen

FreundeÜber soziale Netzwerke können wir ständig mit allen in Verbidnung bleiben.© konradbak / Fotolia.com

Soziale Netzwerke werden immer beliebter und immer mehr Leute melden sich an um zu twittern, zu chatten oder auf dem Laufenden zu bleiben. Virtuelle Partyplanung, Familientreffen, gemeinsame Spieleabende – die sozialen Netzwerke machen es möglich. Über die Hälfte der Nutzer sind täglich im Netzwerk anzutreffen und schätzen es auch, über weite Entfernungen hinweg Kontakt mit lieb gewonnenen Menschen halten zu können und neue Freunde zu finden.

Facebook, die größte Community weltweit und auch mit 25,3 Millionen Nutzern in Deutschland eine feste Instanz, ist das Beispiel schlechthin. Ob eine alte Schulfreundin, den Lehrer, Chef oder Arbeitskollegen – so gut wie jeder ist hier anzutreffen.

Selbst Unternehmen präsentieren sich in solchen Netzwerken gerne. Eingerichtete Seiten dienen der Öffentlichkeitsarbeit und Vertriebszwecken und werden genutzt, um sich auf dem Markt zu positionieren. Unternehmen können Anzeigen starten und nutzen ihre Seite manchmal auch für Kunden-Support-Dienste.

Allgemeine Probleme mit sozialen Netzwerken

Der Umgang mit persönlichen Daten und die entsprechenden Voreinstellungen im Profil sind oft ein Kritikpunkt. In sozialen Netzwerken gibt man oft Dinge bereitwillig über sich preis, die man auf der Straße einem Fremden nie verraten würde. Um zu verhindern, dass jeder Zugriff auf die persönlichen Angaben hat, muss man sich oft genauestens mit den Sicherheitseinstellungen, die immer irgendwo vorhanden sind, auseinander setzen.

soziales NetzwerkDas Netz vergisst nie! Daher sollte man Vorsicht walten lassen, wenn man persönliche Informationen in sozialen Netzwerken preisgibt. Fotos und Nachrichten verbreiten sich meist rasend schnell, werden geteilt und können dann nur schwer wieder gelöscht© Alisa Tsoy / Fotolia.comAuch sogenannte "Peer-Informationen", für die man selber gar nichts kann geben persönliche Daten über einen preis. In den Umlauf gelangen diese Infos über die Freunde, Kommentare, Bilder und Videos. Aus vielen können persönliche Informationen gezogen werden, die die Werbeindustrie durchaus für sich zu verwenden weiß.

Cyber-Mobbing nimmt zu

Eine weitere Problemquelle in sozialen Netzwerken ist Cyber-Mobbing. Über das Internet sind die Hemmschwellen niedriger, für die betroffene Person ist die ganze Sache trotzdem nicht weniger schlimm. Im Internet verewigte Daten können sogar noch mehr verletzen, können sie einen doch jahrelang verfolgen. Fotos und Nachrichten lassen sich im Internet nur schwer kontrollieren. Zudem verbreiten sich die Inhalte rasend schnell.

Netzwerkmuffel werden zu Außenseitern

Durch die hohe Popularität der sozialen Netzwerke können sich auch Probleme für Nichtnutzer ergeben. Anstatt sich wie in alten Zeiten zu treffen oder eine Telefonkette zu bilden, werden heute Facebookgruppen gegründet, um ein Anliegen zu klären, Ausflüge zu planen, Hausaufgaben zu vergleichen… Jedes Gruppenmitglied kann sich wann es möchte zu Wort melden und der Gesprächsverlauf kann immer wieder nachgeschaut werden. Praktisch, wenn auf diesem Wege nicht eigentliche Gruppenmitglieder aus dem richtigen Leben aufgrund ihrer Nichtmitgliedschaft im Netzwerk ausgeschlossen werden.

Beliebte Netzwerke kurz und bündig

  • Facebook: Das weltweit größte soziale Netzwerk
  • Google+: Größter Facebook-Konkurrent, allerdings weniger aktive Nutzer
  • Youtube: Weltweit größte Video-Community
  • Twitter: Mikroblogging-Plattform für schnelle News
  • Xing: Netzwerk für beruflichen Kontakte
  • LinkedIn: Plattform für Geschäftskontakte
  • Instagram: Sharing-Plattform für Fotos und Videos
  • Tumblr: Blogging-Plattform für Texte, Fotos und mehr
  • Stay Friends: Netzwerk zum Finden von Schulfreunden
  • Pinterest: Plattform zum Tauschen von Bilder
  • MySpace: Video-Plattform für Musiker und Künstler
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