Energieverbrauch© lassedesignen / Fotolia.com
Smart Home

Schon mal von der Arbeit aus die Heizung höher drehen oder die Waschmaschine starten, ohne dass jemand zuhause ist? Vor einigen Jahrzehnten noch undenkbar, heute Realität. In einem Smart Home sind zahlreiche elektronische Geräte miteinander vernetzt und lassen sich von überall aus steuern.

Smart Home: Wissenswertes über die Heimvernetzung

Spricht man vom Smart Home, so bedeutet dies erst einmal, dass Geräte wie Licht, Heizung, Waschmaschine, TV, Rollläden und Feuermelder so vernetzt sind, dass man auf sie übers Internet Zugriff hat und steuern kann. Aber nicht nur die manuelle Steuerung fällt unter das Smart Home, sondern auch automatisierte Vorgänge finden ihren festen Platz. So könnte man beispielsweise einstellen, dass die Rollläden jeden Morgen um halb sieben aufgehen und abends mit Einsetzen der Dunkelheit wieder verschlossen werden. Aber auch die Technik untereinander kommuniziert: Öffnet man beispielsweise ein Fenster, so gehen in diesem Raum die Heizungen aus und erst nach dem Schließen wieder an.

Klare Vorteile des Smart Home

Das alles ist nicht nur moderner Schnick-Schnack, sondern auch sehr hilfreich und praktisch. Es erleichtert die Handgriffe im Haushalt und spart in der Regel viel Energie. Auch gibt es Sicherheit, wenn man gerade nicht vor Ort ist: Ist mit den Feuermeldern alles klar? Sind alle Türen und Fernster verschlossen? Sogar aus dem Urlaub kann man noch immer imitieren, dass jemand Zuhause ist, indem man beispielsweise hin und wieder in einem Zimmer Licht an- und ausschaltet.

Die Technik hinter Smart Home

Wie genau im Smart Home kommuniziert wird, hängt von der verbauten Technik ab. Meistens vernetzt man die einzelnen Geräte über WLAN, manchmal jedoch auch über die Stromleitung. Dabei laufen die Signale aller Geräte über eine zentrale Steuereinheit, wo zum Beispiels auch Zusammenhänge wie "Fenster auf – Heizung aus" abgespeichert werden. Zugriff auf diese Steuereinheit hat der Hausbesitzer übers Internet: Ob über PC oder Smartphone, ist dabei egal.

Beliebtes Smart-Home-Element: der elektronische Heizungsregler

Immer beliebter wird es in Deutschland, einen elektronischen Heizungsregler anstatt eines manuellen anzuschrauben und so nutzen schon zahlreiche Haushalte ein Smart-Home-Element. Im elektronischen Heizungsregler findet sich ein wenig mehr Technik als in seinem Vorgänger. So verfügt dieser sowohl über ein Thermostat als auch über die Uhrzeit. So kann man den Regler beliebig programmieren: Morgens von sechs bis sieben Uhr auf 24 Grad, danach nur noch 17 Grad. Später am Tag bitte noch einmal von 18 bis 22 Uhr auf 24 Grad hoch - einfach und effektiv.

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