Fernbedienung© Designer_Andrea / Fotolia.com
PayTV

Wer viel vor dem TV sitzt und spezielle Vorlieben bezüglich Serien und Filme hat, für den lohnt sich möglicherweise PayTV. Unter den verschiedensten Angeboten ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Mehr über PayTV erfahren Sie hier.

PayTV ermöglicht den Zugang zu Premiumsendern

Im Prinzip könnte man meinen, Bezahlfernsehen, wie die Übersetzung von PayTV (engl.) lautet, sei in Deutschland gang und gäbe. Kabelfernsehen-Bezieher haben ihre monatlichen Kosten, um überhaupt Programme empfangen zu können. So oder so fallen alle drei Monate die Gebühren für das öffentlich-rechtliche Fernsehen an. Doch PayTV meint etwas ganz anderes, geht es doch speziell um Sender, die ausschließlich gegen Bezahlung empfangen werden können und auch nur, wenn ein entsprechender Vertrag zustande gekommen ist.

Bei PayTV auf die (Zusatz-)Kosten achten

Wer sich PayTV ins Haus holt, verfolgt damit einen bestimmten Zweck. Denn der Verbraucher bekommt somit sein favorisiertes Fernsehprogramm, indem er speziell die Art Sender auswählt, die ihn interessieren. Die Bandbreite beläuft sich von Sport über Religion bis hin zu Erotik. Allerdings sind sämtliche dieser Sender decodiert, weshalb ein Decoder und eine entsprechende Karte zur Nutzung von PayTV notwendig sind. Die Technik stellt der jeweilige Anbieter.

In Deutschland gibt es derzeit nur eine Hand voll Unternehmen, die PayTV vertreiben. Wie teuer die monatlichen Gebühren im Endeffekt ausfallen, hängt ganz von dem Unterhaltungsprogramm ab, das den jeweiligen Wünschen entspricht. Denn ein günstiges Basispaket – von fast allen angeboten – garantiert nicht, dass die Themen, die wirklich von Interesse sind, auch abgedeckt werden. Ist dies nicht der Fall, müssen zusätzliche Pakete gebucht werden, welche auch zusätzliche Kosten verursachen, die bei fünf bis 15 Euro liegen.

PayTV: Kann ich das überhaupt nutzen?

Was für PayTV letzten Endes gezahlt werden muss, hängt auch von anderen Faktoren ab. So ist die Vertragslaufzeit entscheidend und sollte gut bedacht werden. Zwar sind Zweijahresverträge in der Regel etwas günstiger als Laufzeiten von zwölf Monaten. Stellt sich aber die Frage, ob eine relativ lange Bindung den eigenen Bedürfnissen entspricht. Denn sollte das Angebot nach einigen Monaten den Reiz verlieren, muss trotzdem weiter gezahlt werden. Des Weiteren sollte das Augenmerk auf den Decoder beziehungsweise Receiver gerichtet sein. Denn für dessen "Miete" fallen bei den meisten Anbietern hier erneut monatliche Kosten von zwei bis fünf Euro an.

Damit einhergehend ist Frage nach dem Empfang relevant. Meistens ist die Voraussetzung, dass der Nutzer Kabelfernsehen empfängt, PayTV über Sat-Anlagen oder den DSL-Anschluss sind (bisher) die Ausnahme.

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