Smartphone© Igor Mojzes / Fotolia.com
Musik-Flatrate

Für Menschen, die gerne und viel Musik über ihr Smartphone hören, könnte es genau das Richtige sein: Eine Musik-Flatrate. Diese gibt es bei einigen Anbietern gar nicht mal so teuer mit im Tarifpaket. Der große Nachteil ist jedoch, dass das Streamen viel Internetvolumen verbraucht…

Musik-Flatrate kommt per Stream aufs Handy

Eine Musik-Flatrate war früher der Traum zahlreicher Musikliebhaber und ist mittlerweile zur Realität geworden. Nach dem Abschluss der Musikflatrate hat man beliebigen Zugriff auf die Musikdatenbank des Anbieters und kann so viel Musik zum Festpreis hören, wie man möchte. Langeweile wegen einer beschränkten privaten Musikdatenbank wird da wohl kaum aufkommen.

Wie in so vielen Dingen, gibt es natürlich nicht nur einen Anbieter von Musik-Flatrates, sondern verschiedene, die sich in zahlreichen Gesichtspunkten unterscheiden: Beginnend bei dem Preis über den Umfang der Musikdatenbank bis hin zur Qualität der Musik.

Knackpunkt: Musik-Flat bremst Internet aus

Musik streamen – das bedeutet, live aus dem Internet beziehen. Und dieses Internet muss man erstmal haben. An für sich ist dies mit den heutigen Smartphones kein Problem, allerdings sollte man das benötigte Datenvolumen bei der Tarifwahl bedenken. Bei den meisten Herstellern geht das Datenaufkommen beim Musik-Streamen nämlich vom Inklusivvolumen ab. Schnell kommt hier eine große Datenmenge zusammen, die man zuvor vielleicht nicht bedacht hat. Dann wird der Internetzugang auf Schneckentempo gedrosselt und aufwändige Dienste kann man nicht mehr nutzen.

Deswegen gilt: Wer seine Musik-Flatrate intensiv nutzen möchte, der muss sich einen entsprechend großen Datentarif hinzubuchen. Alternativ kann man natürlich auch aufs Heim-WLAN ausweichen, oder aber gezielt nach Musik-Flatrates suchen, welche die gestreamten Daten nicht aufs Inklusivvolumen anrechnen, wie zum Beispiel die Telekom.

Verschiedene Wege zur Musik-Flatrate

Möchte man eine Musik-Flatrate buchen, so hat man mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, dies zu tun. Zum einen kann man den Streaming-Dienst direkt beim Anbieter buchen, so zum Beispiel bei spotify oder simfy. Es gibt aber mittlerweile auch zahlreiche Mobilfunk-Anbieter, die eine Musik-Flatrate in ihre Tarif-Optionen aufgenommen haben. Bei den Anbietern selbst hat man zumeist noch die Wahl zwischen einem kostenlosen Basis-Zugang und einem kostenpflichtigen Premium-Account. Letzterer ermöglicht es beispielsweise, Playlists auch offline verfügbar zu machen und Werbung zu verbannen.

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