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IPTV

Nach dem Siegeszug des Internets revolutioniert sich nun auch das Fernsehen. Mittlerweile kann man sein Fernseh-Signal auch über das Internet beziehen und mit SmartTVs während Werbepausen im Internet surfen.

IPTV: Wenn das Fernsehen übers Internet kommt

IPTV und Internetfernsehen: Mix aus Fernsehen und Internet

Mittlerweile finden sich im Sortiment der Telekommunikationsanbieter neben DSL-Paketen und Telefon-Flatrates auch Angebote zu IPTV (engl.: Internet Protocol Television), also Fernsehen übers Internet. Das Internetfernsehen erfreut sich immer größerer Beliebtheit und es gibt eine immer größere Anzahl von so genannten Hybridfernsehern in deutschen Haushalten, mit denen das Surfen im Internet auf den Fernsehbildschirm verlagert wird. Statt der üblichen Übertragung via Antenne, Satellit oder Kabel werden für das IPTV die schnellen Internetverbindungen genutzt. Was dran ist am Internetfernsehen, zeigt ein Blick auf seine Vor- und Nachteile.

Vorzüge des Internetfernsehens

IP-Fernsehen revolutioniert das herkömmliche Fernsehen. Es ermöglicht, Sendungen anzuhalten und zeitversetzt zu schauen. Mit dieser so genannten Timeshift-Funktion können Sendungen flexibler im Alltag verfolgt werden. Verpasste Sendungen können so meist noch bis zu sieben Tage nach Ausstrahlung gesehen werden. Es gibt zudem digitale Programmzeitschriften, die aktuell und kostenlos hinterlegt werden. Gegen einen Aufpreis können mit der so genannten Video-on-Demand-Funktion Videos abgerufen werden und zu einer beliebigen Zeit geschaut werden. Je nachdem, ob man über eine schnelle DSL-Verbindung verfügt (etwa VDSL), ist der Abruf von Programmen in hochauflösenden Formaten möglich. Ein leistungsstarker Breitband-Anschluss ist jedoch erforderlich, um ein gleichmäßiges Bild bei gleichzeitiger Telefon- und Internetnutzung zu gewährleisten.

Diese Mankos hat das Internetfernsehen

Da der Empfang von IPTV an einen ausreichend schnellen Internetanschluss geknüpft ist, besteht nicht überall Zugriff auf Internetfernsehen. In ländlichen Gebieten etwa, in denen aus technischen Gründen nur eine geringe DSL-Geschwindigkeit erzielt werden kann, ist keine Einrichtung von IPTV möglich, da je nach Bildqualität eine Verbindung von mindestens sechs Megabit pro Sekunde gewährleistet sein sollte. Als nachteilig gilt auch die relativ strikte Vertragsbindung zum jeweiligen Anbieter von Internetfernsehen. Ein Anbieterwechsel wird dadurch erschwert, dass IPTV in der Regel nur in Kombination mit einem Angebot über Internet- und Telefonanschluss zu finden ist. Schließlich liefert jeder Anbieter seine eigene Hardware, die Set-Top-Box, an den Kunden, so dass diese nicht mit den anderen kompatibel ist und im Falle eines Wechsels komplett ausgetauscht werden müsste.

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