Handy am Steuer© Martinan / Fotolia.com
Handy am Steuer

Ein Handy am Steuer zu benutzen ist in fast allen europäischen Ländern verboten. Seit Mai 2014 werden Regelverstöße zudem noch härter geahndet als bisher. Die Bußgelder sind gestiegen, ein Punkt in Flensburg droht und im schlimmsten Fall eine Anzeige, wenn es nämlich zu einem Unfall kommt.

Handy am Steuer kann teuer werden

Das Autofahren und gleichzeitige Telefonieren birgt Gefahren. Als Autofahrer kann man durch ein Gespräch stark abgelenkt werden, selbst mit Freisprechanlage, auch wenn das noch die sicherste Variante ist. Wirklich gefährlich ist es, den Blick immer wieder von der Straße weg und hin zum Handy zu richten. Generell gilt für den Menschen, dass seine Aufmerksamkeit abnimmt, sobald er sich mehreren Dingen gleichzeitig widmen soll. Eine Ablenkung ist folglich auch gegeben, wenn man das Handy oder Smartphone zum SMS-Schreiben oder zur Verwendung einer App in die Hand nimmt.

Mehr Bußgeld und ein zusätzlicher Punkt

Zunächst einmal genügt es bereits, mit dem Handy in der Hand beim Fahren gesehen zu werden, um sich strafbar zu machen. Denn verboten sind mittlerweile alle Bedienfunktionen. Es gibt im PKW nur eine Ausnahme, in der ein Fahrer das Handy am Steuer benutzen darf: wenn der Motor ausgeschaltet ist. Das Bußgeld hat sich in Deutschland 2014 von 40 auf 60 Euro erhöht und wird zusätzlich auch mit einem Punkt in Flensburg bestraft. Insgesamt sind nach der neuen Systematik acht Punkte zulässig, bevor ein Entzug des Führerscheins erfolgt.

Handy am SteuerWer sich mit Handy in der Hand erwischen lässt, wird im Ausland teils kräftig zur Kasse gebeten.© ADAC

Auch im Ausland drohen Strafen

Auch bei unseren europäischen Nachbarn ist das Handy am Steuer nicht erlaubt. Mit 120 Euro in Großbritannien, 230 Euro in den Niederlanden oder ab 200 Euro in Spanien wird die Verkehrssünde sogar noch härter als hierzulande bestraft. In vielen EU-Ländern ist das Strafmaß auch nicht klar eingegrenzt und liegt im Ermessensspielraum des jeweiligen Polizisten. Kommt es zu einem Unfall, kann sogar eine Anzeige wegen Körperverletzung drohen.

Die sicherste Lösung und auch der sinnvollste Weg, einer Strafe zu entgehen, ist die Installation einer Freisprechanlage. Aber auch hier gilt: niemals zu sehr in das Gespräch eintauchen und den Straßenverkehr im Auge behalten. In Tests hat sich gezeigt, dass auch mit Freisprechanlage die Ablenkung immer noch enorm ist. In manchen Ländern ist auch das Freisprechen mit Headset nicht erlaubt. Noch sicherer ist deshalb, erst gar nicht auf das Handy zu reagieren. Auch das Telefonieren beim Radfahren wird übrigens geahndet, wenn auch nicht in allen Ländern.

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