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FCKW

FCKW sind klimaschädigende Gase und daher in Deutschland schon seit Längerem verboten. Allerdings war zum Zeitpunkt des Verbots der Schaden schon angerichtet. Was es mit dem Klimakiller auf sich hat und was man dagegen unternimmt, erfahren Sie hier.

FCKW: Der Kampf gegen die Treibgase

FCKW – Fluorchlorkohlenwasserstoffe – wurden ab 1930 gerne als Treibgase für Sprühdosen, Kältemittel, Treibmittel oder Lösemittel verwendet und sind stark klimaschädigend, wenn sie freigesetzt werden: Bereits in den 80er Jahren machte man die FCKW für das Ozonloch über der Antarktis verantwortlich. Dadurch, dass der Stoff sehr reaktionsträge ist, dauert es lange, bis er abgebaut wird, was jedoch spätestens in der Stratosphäre geschieht, wo schließlich die schädigende Wirkung eintritt.

Was passiert, wenn FCKW frei werden?

Gelangen FCKW in die Umwelt, fallen sie zunächst nicht weiter auf, da das Material weder einen Geruch noch ein Aussehen hat. Das durchsichtige Gas steigt langsam, aber stetig in die Stratosphäre auf – 15 Jahre benötigt es für diesen Weg! In der Stratosphäre angelangt, werden die FCKW durch die energiereiche UV-Strahlung aufgespalten: Chlor- und Fluor-Radikale werden frei, welche wiederum mit der Ozonschicht reagieren und diese schädigen. Trotz der stetigen Aufspaltung kann ein FCKW-Molekül je nach Art bis zu 180 Jahre bestehen bleiben und weiterhin die Ozon-Schicht schädigen.

Was unternimmt man gegen FCKW?

Erste Bedenken durch Wissenschaftler wurden bereits 1974 geäußert, doch erst 1985, mit der Entdeckung des Ozonlochs, begann man diese ernst zu nehmen. So kam es, dass sich bereits zwei Jahre später zahlreiche Staaten zur Reduzierung der FCKW verpflichteten. 1990 beschloss man auf einer internationalen Konferenz in London ein Verbot von FCKW ab dem neuen Jahrtausend. In ersten Schritten wollte man bis 1995 den FCKW-Einsatz um 50 Prozent reduzieren, bis 1997 um 85 Prozent.

Erste Erfolge im Kampf gegen FCKW

Im Jahr 2014 hielt die Weltorganisation für Meteorologie fest, dass man sich weltweit an die unterschriebenen Verträge zu halten scheint: Die Konzentration von FCKW in der Stratosphäre würde weiterhin abnehmen, sodass eine Erholung der Ozon-Schicht absehbar sei.

Doch abgeschlossen ist das Thema für die EU trotzdem noch nicht. So soll ab 2015 ein neues Gesetz die alte Verordnung aufheben. Weiterhin verboten ist die Herstellung von FCKW und deren Verwendung, zusätzlich wird das Gesetz auf HFKW – teilhalogenisierte Flourkohlenwasserstoffe – ausgeweitet. Diese sind zwar nicht so klimaschädigend wie reine FCKW, sind jedoch mitverantwortlich für das Ozonloch. Nach und nach soll über dieses Gesetz sichergestellt werden, dass die klimaschädigenden Treibhausgase immer weiter vermindert werden, bis die Konzentration bei einem vertretbaren Wert liegt.

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    Statistik: Weniger ozonschichtschädigende Stoffe 2003

    Die Menge der ozonschädigenden Stoffe, die beispielsweise als Kältemittel für Klimaanlagen oder Treibmittel in Spraydosen eingesetzt werden, ist im Jahr 2003 um 3,4 Prozent zurückgegangen. Stattdessen werden mehr Ersatzstoffe eingesetzt, die keine oder eine geringere Auswirkung auf die Ozonschicht haben.

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