Mobilfunkmast© B. Neeser / Fotolia.com
EDGE

EDGE ist die Kurzform für Enhanced Data Rates for GSM Evolution. Es handelt sich um eine Technik zu Erhöhung der Datenübertragungsrate in den GSM-Mobilfunknetzen.

EDGE: Mobilfunk-Standard zwischen GPRS und UMTS

EDGE erweitert den Datendienst GPRS zu E-GPRS und HSCSD zu ECSD. EDGE stellt damit eine Weiterentwicklung der GSM-Technik dar, die sich mit dem geringen Aufwand des Mobilfunknetzes integrieren lässt und die vorhandenen Mobiltelefone nicht stört.

EDGE ist effizienter als GPRS

E-GPRS hat insbesondere den Vorteil, dass mit weniger Kanälen die gleiche Übertragungsrate wie bei GPRS erreicht werden kann. EDGE benötigt infolge des anspruchsvolleren Modulationsverfahrens aber bessere Funkverbindungen zur Basisstation. Andernfalls schaltet es auf GSM-Modulationsarten zurück. Auch ist ein Eingriff in die GSM-Übertragungstechnik notwendig, um die Nutzdatenrate deutlich zu steigern. Deshalb hat EDGE für die GSM-Betreiber nicht nur Vorteile, aber EDGE eignet sich mit geringem Aufwand als kostengünstige Alternative zu UMTS.

Wie schnell ist EDGE?

Mit EDGE werden etwa 150 bis 220 kbit/s erreicht, immerhin deutlich mehr als mit GPRS. So dürfte jemand, der mobiles Internet nutzt, schon einen Unterschied feststellen. Da heute allerdings die Nutzung von UMTS und HSDPA weit verbreitet ist, wird einem auch EDGE sehr langsam vorkommen. Werden Zugänge für Mobilfunktarife gedrosselt, so surft man in der Regel auf GPRS-Niveau weiter, also noch einmal deutlich langsamer als mit EDGE. Über Evolved EDGE kann immerhin schon etwas mehr als ein Mbit/s erreicht werden.

Mobiles Internet Download-Speed

EDGE als Rückfall-Lösung bei schlechtem Empfang

Wie sieht es eigentlich mit der heutigen Nutzung von EDGE fürs mobile Internet aus? Bucht man einen Mobilfunktarif, ist dieser in der Regel UMTS-fähig, meist werden über HSDPA schon bis zu 7,2 Mbit/s geboten - von schnelleren Technologien wie HSPA+ und LTE ganz zu schweigen. Vielerorts dürften Nutzer jedoch froh über EDGE-Empfang sein, denn schneller Mobilfunk ist noch nicht überall verfügbar. Durch die Abwärts-Kompatibilität schaltet das Mobilgerät auf die nächst-langsamere Technik um, sollte kein schnellerer Zugang verfügbar sein.

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